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So feiert man den Valentinstag

Traditionen und Bräuche zum Valentinstag entwickelten sich zuerst in England und verbreiteten sich im 19. Jahrhundert weiter.

© Foto: AdobeStock

Zuerst wurden die Bräuche in der englischsprachigen Welt verbreitet, durch Auswanderer dann in die Vereinigten Staaten, später auch bis nach Ostasien. In Westdeutschland wurde der Valentinstag nach dem Zweiten Weltkrieg durch stationierte US-Soldaten bekannt. 1950 konnte in Nürnberg der erste „Valentinsball“ seine Premiere feiern. Danach wurde er von der Blumen- und Süßwarenindustrie „entdeckt“ und entsprechend beworben. In Italien treffen sich die Liebespaare meist an Gewässern oder Brücken und bringen dort wird ein sogenanntes Liebesschloss an, auf welches sie ihre Initialen schreiben oder gar ein Foto darauf kleben. Dann werfen sie ihre Schlüssel ins Wasser und wünschen sich etwas: oft natürlich die ewige Liebe.

Seit dem 15. Jahrhundert werden in England Valentinspaare gebildet, die sich kleine Geschenke oder Gedichte schicken. Oft werden die Paare am Vorabend ausgelost. In Wales feiert man den Valentinstag nicht, sondern am 25. Januar „Dydd Santes Dwynwen“. An diesem Tag wird der heiligen Dwynwen gedacht, die als Schutzpatronin der Liebenden gilt. Als Symbole der Liebe werden in Wales filigran geschnitzte Holzlöffel, die sogenannten „Love spoons“ verschenkt. In Spanien und Portugal ist der Tag als „Tag der Liebenden“ oder „Tag der Verliebten“ bekannt und wird ähnlich gefeiert wie im Vereinigten Königreich. In Dänemark, Norwegen und Schweden ist der Valentinstag bekannt, wird aber nicht in so großem Maß gefeiert. Die Bräuche kamen ab den 1960er-Jahren hauptsächlich aus Amerika, man nimmt sich also Zeit für ein romantisches Abendessen mit dem Partner, schickt sich Grußkarten oder überreicht eine rote Rose. In Schweden wird der Tag „Tag aller Herzen“ genannt., in Finnland ist es der „Tag der Freunde“.

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Auch in Südafrika wird der Valentinstag begangen. Dort ist es Brauch, Kleidung in den Farben Weiß und Rot zu tragen, die Reinheit und Liebe symbolisieren. In China wird der westliche Valentinstag „Liebespaarfest“ genannt. In Südkorea verschenken Frauen am 14. Februar Schokolade an Männer. Männer beschenken die Frauen dann am 14. März, dem „White Day“, jedoch nicht mit Schokolade. Am 14. April, dem „Black Day“, gehen diejenigen, die an den beiden Tagen nichts erhalten haben, in ein Restaurant, um dort Nudeln mit schwarzer Soße zu essen und ihr Single-Dasein zu beklagen.

In Japan wurde der Valentinstag 1936 über Werbung eines Süßwarenunternehmens bekannt. Der Brauch, dass nur Frauen Schokolade an Männer verschenken, könnte durch einen Übersetzungsfehler entstanden sein. Geschenke wie Grußkarten, Blumen oder Essenseinladungen sind nicht üblich, aber japanische Schokoladenhersteller machen in dieser Zeit die Hälfte ihres Jahresumsatzes. Die süßen Geschenke reichen von „giri-choko“, der Pflicht-Schokolade bis zur „honmei-choko“, der „Schokolade der wahren Gefühle“. Die „Tomo-choko“ wird als Freunde-Schokolade auch zwischen Frauen verschenkt. In den 1980er-Jahren wurde der „Tag der Antwort“ am 14. März beworben. An diesem Tag erwarten die Frauen, Schokolade vom Beschenkten zurück zubekommen. meist Pralinen aus weißer Schokolade.

Geschenke-Tipps für die Liebsten

Generell gibt es beinahe endlos viele verschiedene Valentinstaggeschenke. Und etliche davon müssen auch gar nicht teuer sein. Das kann ein Frühstück zum Valentinstag sein, mit frischen Brötchen und Croissants, selbst gepresstem Orangensaft, frisch aufgebrühtem Kaffee und ganz viel Zeit zu zweit im Bett. Der Obstsalat kann dabei in einer herzförmigen Schale serviert werden. Ein praktischer Tipp ist die Melone: Denn das Fruchtfleisch der Wassermelone lässt sich gut zerteilen. Und so können mit Plätzchenausstechern ganz einfach Herzen gemacht werden. Ein beliebtes Geschenk sind auch selbstgebackene Kuchen. Die schmecken nicht nur gut, sondern machen auch noch glücklich. Und wenn sich sogar ein Backmuffel in die Küche stellt, dann ist das wohl ein echter Liebesbeweis.

Ein romantischer Spaziergang kostet erstmal auch nichts, ein anschließendes Dinner kann selbst gekocht oder aus dem Restaurant sein. Ein gemütlicher Filmabend zu Hause oder bald wieder im Kino kann sehr schön sein. Als Geschenke für die Liebste oder den Liebsten eignet sich auch Personalisierbares perfekt: Egal ob Glas mit Gravur, eine Fußmatte mit liebem Wunschtext, Schmuck herziges Präsent mit dem Namen des Partners, all das können schöne Ideen als Valentinstagsgeschenke sein. Denn ein personalisiertes Geschenk zeigt dem Liebsten: Du bist einzigartig! Und das ist doch eine romantische Botschaft für den 14. Februar. Der Klassiker sind Blumen, die am Valentinstag Freude bereiten. Am besten natürlich selbst zusammengestellt und gekauft. Ein paar romantische Zeilen in einer selbstgemachten Karte machen ebenfalls glücklich. Vielleicht noch mit einem beigelegten Foto, das macht das Geschenk noch romantischer.

Wer mehr ausgeben und sich mit seinem Schatz eine Auszeit gönnen möchte, plant ein Wellness-Wochenende mit Ruhe, Erholung und Entspannung. Oder ein Fotoshooting für hübsche Paarbilder. Das gibt es beides im Moment auch als Gutschein. Eine tolle Idee sind auch Valentinsgeschenke zugunsten eines guten Zwecks. United Charity, ein großes Auktionsportal, versteigert Geschenke zugunsten von Kinderhilfsprojekten. Es sind die verschiedensten Angebote zu finden, von außergewöhnlichen Modeaccessoires über signierte CDs, Bücher und Taschen bis Schmuck. www.unitedcharity.de/Specials/Valentinstag

Ursprung und Geschichte des Gedenktages

Am 14. Februar begeht die Kirche alljährlich den Gedenktag des heiligen Valentin. Darüber hinaus wird er aber weltweit auch als Tag der Liebenden gefeiert. Einer Überlieferung nach war Valentin ein armer Priester, der im dritten Jahrhundert in Rom lebte - unter dem nicht christenfreundlichen Kaiser Claudius II. Valentin traute Soldaten, denen das Heiraten durch den Kaiser verboten war und feierte während der Christenverfolgungen im Römischen Reich Gottesdienste. Laut Legende schenkte er den frisch verheirateten Paaren Blumen aus seinem Garten. Außerdem sollen die Ehen, die durch ihn geschlossen wurden, immer unter einem guten Stern gestanden haben. Nach der Überlieferung heilte er auch ein blindes Mädchen.

Das christliche Trauungszeremoniell für Soldaten war vermutlich der Anlass, dass Valentin am 14. Februar des Jahres 269 auf Befehl von Kaiser Claudius II. in Rom enthauptet und somit zum Märtyrer wurde. Ein weiterer Heiliger ist Valentin von Terni, Märtyrer der römisch-katholischen Kirche. Im dritten Jahrhundert nach Christus war er Bischof von Terni. Valentin von Terni soll als Bischof in Rom durch eine Krankenheilung viele Leute für den christlichen Glauben gewonnen haben. Dies brachte ihm eine Anklage vor Gericht ein und um das Jahr 270 den Märtyrertod. Die Überlieferung unterscheidet und vermischt zugleich zwischen Valentin von Terni und Valentin von Rom. Möglich ist auch, dass es sich um ein und dieselbe Person handelt. Sicher ist aber: Der heilige Valentin ist der Schutzpatron der Jugendlichen, Reisenden und Imker. Er wird bei Wahnsinn, Epilepsie und Pest angerufen. Zudem soll er zu einer guten Verlobung und Heirat verhelfen.

Im Mittelalter kam dann der Brauch auf, dass heiratswillige Männer möglichst früh am Morgen der Angebeteten einen Blumenstrauß überbringen. Denn eine Volksüberlieferung besagte, dass ein Mädchen denjenigen heiraten werde, den es am Valentinstag als ersten Mann erblickt. In England gilt Geoffrey Chaucer mit seinem Gedicht The Parliament of Fowls, das Parlament der Vögel, als Begründer des Brauchtums. Sein Gedicht scheint am Valentinstag 1383 als Initialzündung auf alle Liebenden gewirkt zu haben. Auch in William Shakespeares Hamlet singt Ophelia: „Auf morgen ist Sankt Valentins Tag, Wohl an der Zeit noch früh, Und ich, ‚ne Maid, am Fensterschlag, Will sein eu’r Valentin. Er war bereit, thät an sein Kleid, Thät auf die Kammerthür, Ließ ein die Maid, die als ‚ne Maid, Ging nimmermehr herfür.“

Romantik per SMS oder auch persönlich

Auf der Suche nach einem romantischen Spruch für die Liebste oder den Liebsten? Eine kleine Auswahl von Shakespeare über Tolstoi bis zu den Sportfreunden Stiller.

Als ich dich sah, verliebte ich mich und du hast gelächelt, weil du es wusstest. (William Shakespeare)

Ich wollte dir nur mal eben sagen, dass du das Beste für mich bist. Und sichergehen, ob du denn das selbe für mich fühlst. (Sportfreunde Stiller)

Für die Welt bist du nur irgendjemand. Aber für irgendjemand bist du die Welt. (Erich Fried)

Wenn Liebe einmal gekeimt hat, treibt sie Wurzeln, die nicht mehr aufhören zu wachsen. (Antoine de Saint-Exupéry)

Zu lieben ist Segen, geliebt zu werden Glück. (Leo Tolstoi)

Freundschaft und Liebe erzeugen das Glück des menschlichen Lebens wie zwei Lippen den Kuss, welcher die Seele entzückt. (Friedrich Hebbel)

Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar. (Antoine de Saint-Exupery)

Du und ich – wir sind eins. Ich kann dir nicht wehtun, ohne mich zu verletzen. (Mahatma Gandhi)Im Leben gibt es nur ein Glück: Zu lieben und geliebt zu werden! (George Sand)

Jeder geliebte Mensch ist der Mittelpunkt eines Paradieses. (Novalis)

Wahre Liebe heißt nicht sterben wie Romeo und Julia, sondern alt werden wie Oma und Opa.

Liebe ist nie ohne Schmerz sagte der Hase und umarmte den Igel.

Es ist ein Glück zu wissen, dass Du bist, von Dir zu träumen hohe Wonne ist, nach Dir sich sehnen macht zum Traum die Zeit, bei Dir zu sein, ist ganze Seligkeit. (Otto Julius Bierbaum)

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