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So geht Willkommenskultur

Ulrike Kirsten über die Pläne des Ortsbeirates

Die Neustädter rücken lieber enger zusammen, als Flüchtlinge sich selbst und ihrem Schicksal zu überlassen. Auf die Ablehnung in anderen Stadtteilen reagieren die bunten Neustädter nur mit Aufgeschlossenheit und Neugier. Sie sind sogar bereit, noch mehr Flüchtlinge aufzunehmen, obwohl in den kommenden Jahren eine Erstaufnahmeeinrichtung mit 700 Plätzen für Asylsuchende im Viertel entsteht. Der Stadt könnte der Vorstoß aus einer schwierigen Lage helfen, Flüchtlinge dort unterzubringen, wo sie gewollt und nicht nur mürrisch geduldet werden. Der Vorstoß der Neustädter Ortsbeiräte ist lobenswert. Doch er birgt auch Gefahren. Mit der hohen Anzahl an Flüchtlingen in der Neustadt könnte sich eine Parallelgesellschaft entwickeln, wie sie viele in anderen Städten, unter anderem in Berlin, kritisieren. Flüchtlinge profitieren, wenn ein Stadtteil gut durchmischt ist. Sie lernen Sprache und Kultur besser kennen. Andererseits ist es unfair, den Neustädtern die Arbeit zu überlassen, während sich manche Dresdner in ihre Villen zurückziehen und kaum Kontakt zu Menschen anderer Kulturen haben wollen. Nur wer sich seinen Ängsten stellt, kann diese überwinden.

Görlitz – Immer eine Reise wert

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