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Weihnachten

So gelingt die Gans ganz sicher – Tipps unserer Leser

Von Füllung über knusprige Haut bis zu den Beilagen - worauf es beim Gänsebraten ankommt.

Besonders wichtig beim Gänsebraten: knusprige Haut. © Jens Wolf/dpa

Füllung

Traditionell wird die Gans mit Apfel, Beifuß, eventuell einer Orange gefüllt. Angela Reichel aus Rittersberg gibt frische Kräuter dazu: Salbei, Majoran, Rosmarin, Lorbeer. Elvira Endruschat aus Wülknitz füllt sie mit abgezogenen, vorgekochten Esskastanien. Waltraut Melzer aus Weischlitz gibt Backpflaumen, Weinbeeren, geviertelte Äpfel und Pumpernickel hinein. Familie Wolf aus Langenbernsdorf gart ein Stück Schweinebraten darin.

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Garverfahren

Ullrich Löschner aus Chemnitz schwört auf das Niedrigtemperaturverfahren und liefert eine Erklärung mit: „Kollagene, die die Fleischfasern umhüllen, sorgen dafür, dass der Braten bei zu viel Hitze zäh wird.“ Sie schmelzen bei einer Temperatur von 80 Grad Celsius. Allerdings dauert es lange, bis der Braten gar ist. Leser Löscher rechnet bei einer sechs Kilogramm schweren Gans mit zehn Stunden – plus Vorgarzeit. Jens Richter aus Wittichenau macht das ähnlich und lässt seine Gans über Nacht garen. Regina Vetterlein aus Dresden platziert die Gans in einem Bratschlauch. „Da bleibt auch der Ofen sauber“, schreibt sie. Anne Hofmann aus Langebrück gart sie im Römertopf mit Ingwer, getrockneten Pilzen, Maronen, Sellerie, Möhren und Petersilienwurzel und brät sie im Ofen knusprig.

Knusprige Haut

Ingrid Schneider aus Bautzen streicht die Gans in der letzten halben Stunde der Garzeit mit Honig und Rotwein ein. Hermine Kirchner aus Börnersdorf bepinselt sie immer wieder mit Gänsefett und kaltem Salzwasser und grillt sie dann bei 220 Grad.

Weg mit dem Fett

Viele Leser stechen beim Braten die Haut an den fetten Stellen ein, z.B. unterhalb der Keulen. Zum Teil wird schon während des Bratens das Fett abgeschöpft und später gekühlt als Gänseschmalz gegessen. Ulrich Rabe aus Chemnitz legt zusätzlich Küchenpapier auf die Soße. Das saugt das restliche Fett auf.

Beilagen

Klassisch gehören zur Gans Rotkraut und Klöße. Aber auch die gibt es in unterschiedlichen Varianten. Heiderose Starke aus Görlitz serviert z.B. „Zitterklöße“ aus gekochten Kartoffeln, einem Viertel Kartoffelstärke, Salz, Muskat und einem Ei. Die Masse wird mit kochendem Wasser zu einem dicken Kloßbrei verrührt.