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So ging‘s nicht weiter

Mit einem Holzklotz anstelle eines Federbalgs erwischte die Polizei einen Kleintransporter, der drei Unfallwagen nach Osten transportierte.

Nieder Seifersdorf. Am Freitagmittag hat eine Streife der Autobahnpolizei bei Nieder Seifersdorf einen Kleintransporter wegen erheblicher technischer Mängel stillgelegt. Der 22-jährige Fahrer transportierte auf dem Iveco und einem Anhänger drei Unfallwagen in die polnische Republik.

Die Anhängelast des Kleinlasters war um rund 900 Kilogramm überschritten, sagte ein Polizeisprecher. Doch bei einem Blick unter das Fahrzeug kam noch mehr zutage. An dem Zugfahrzeug waren die Bremsen verschlissen und an der Hinterachse fehlte die Federung. Stattdessen hatte man einfach ein Kantholz zwischen Rahmen und Achse gesteckt. Ein technischer Sachverständiger stufte den Lkw als verkehrsunsicher ein. Die Fahrt wird erst nach einer Reparatur weitergehen können. Mit dem Fall beschäftigt sich nun die Bußgeldstelle. (szo)

Aus dem Polizeibericht vom 16. Juli

Schwarzarbeit wird acht Ukrainern zum Verhängnis

Görlitz. Am Sonnabend stellte die Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf acht Ukrainer fest, denen Schwarzarbeit zum Verhängnis wurde. Dabei sind zwei der mutmaßlichen Schwarzarbeiter auf dem Weg nach Deutschland überführt worden. Die anderen sechs Verdächtigen befanden sich bereits auf der Rückreise in die Ukraine. Bei den einreisenden Personen handelte es sich um eine Frau (43) und einen Mann (37). Mit der Kontrolle durch die Bundespolizei war für die 43-Jährige die Reise bei Kodersdorf, für den 37-Jährigen später hinter der Autobahnbrücke bei Ludwigsdorf unfreiwillig zu Ende. Die sechs ausreisenden Ukrainer im Alter von 18 bis 51 Jahren sind später am Abend auf dem Autobahnrastplatz Wiesaer Forst angehalten und kontrolliert worden. Zunächst war bei einem Mann in dessen Geldbörse ein gefälschter litauischer Personalausweis gefunden worden. Der 27-Jährige erklärte daraufhin, dass er ohne Genehmigung gearbeitet habe. Plötzlich wurden seine Begleiter nervös. Der Grund für die Nervosität war anschließend schnell gefunden. Vier der anwesenden Herren hatten nämlich ihre ebenfalls falschen litauischen Ausweise ins Gras fallen lassen und wohl darauf gehofft, dass diese niemand findet. Der sechste Ukrainer knickte angesichts der misslichen Lage ein und teilte reumütig mit, dass auch er schwarzgearbeitet habe. Gegen die „Arbeitsbrigade“ wird nun wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise und des unerlaubten Aufenthalts ermittelt. Im Zuge dieser Ermittlungen wurden Sicherheitsleistungen in Höhe von 1000 Euro erhoben. Außerdem sind 12900 Euro illegal erlangter Arbeitslohn beschlagnahmt worden.

Neue Woche beginnt hinter Gittern

Kodersdorf. Sicherlich ungeplant hat für einen polnischen Mann die neue Woche hinter Gitter begonnen. Der 38-Jährige war kurz nach Mitternacht bei Kodersdorf festgenommen und kurze Zeit später wegen Zahlungsunfähigkeit ersatzweise in die Justizvollzugsanstalt am Görlitzer Postplatz gebracht worden. Bei der Überprüfung seiner Personalien war die Bundespolizei auf zwei vorliegende Haftbefehle aufmerksam geworden. In beiden Fällen hatte die Staatsanwaltschaft Itzehoe den Haftbefehl ausgefertigt, nachdem das Amtsgericht Pinneberg einen Strafbefehl wegen Körperverletzung und einen wegen Sachbeschädigung erlassen hatte. Insgesamt schuldete der Verurteilte der Justizkasse 1270 Euro Geldstrafe.

Holzklotz statt Federbalg - Transporter stillgelegt

Nieder Seifersdorf. Am Freitagmittag hat eine Streife der Autobahnpolizei bei Nieder Seifersdorf einen Kleintransporter wegen erheblicher technischer Mängel stillgelegt. Der 22-jährige Fahrer transportierte auf dem Iveco und einem Anhänger drei Unfallwagen in die polnische Republik. Die Anhängelast des Kleinlasters war um rund 900 Kilogramm überschritten. Doch bei einem Blick unter das Fahrzeug kam noch mehr zutage. An dem Zugfahrzeug waren die Bremsen verschlissen und an der Hinterachse fehlte die Federung. Stattdessen hatte man einfach ein Kantholz zwischen Rahmen und Achse gesteckt. Ein technischer Sachverständiger stufte den Lkw als verkehrsunsicher ein. Die Fahrt wird erst nach einer Reparatur weitergehen können.

Betrunkener Autofahrer

Görlitz. Eine Streife hat in der Nacht zum Montag in Görlitz einen betrunkenen Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. Der 62-jährige Deutsche ging den Polizisten bei einer Kontrolle kurz nach Mitternacht auf der Bahnhofstraße ins Netz. Deutlicher Alkoholgeruch stieg den Beamten in ihre Nasen, als sie mit dem Opel-Lenker sprachen. Ein Test bestätigte den Verdacht, er wies umgerechnet 1,24 Promille im Atem des Beschuldigten nach. Die Beamten untersagten die Weiterfahrt und veranlassten eine Blutentnahme. Darüber hinaus stellten sie den Führerschein des Mannes sicher. Über die weiteren Konsequenzen der Trunkenheitsfahrt entscheidet nun die Staatsanwaltschaft.

Nagelneuer Kleintransporter gestohlen

Görlitz. Zwischen Samstagabend und Montagmorgen haben Diebe im Görlitzer Gewerbegebiet an der Gottlieb-Daimler-Straße einen nagelneuen Kleintransporter gestohlen. Der weiße Mercedes Sprinter mit Doppelkabine stand auf einem Firmengelände. Der Wagen war mehr als 55000 Euro wert.

Jugendschutzgesetz nicht eingehalten

Zittau. Im Beisein der Polizei hat das Ordnungsamt der Stadt Zittau gemeinsam mit dem Jugendamt des Görlitzer Landratsamtes am Freitagabend in der Zittauer Innenstadt in einigen Gaststätten und Spielotheken kontrolliert. Im Fokus stand die Frage, ob die Verantwortlichen die verbindlichen Regelungen des Jugendschutzgesetzes einhielten. In fünf Fällen waren Verstöße festzustellen. Die Kommune wird sich weiter mit den Ordnungswidrigkeiten befassen.

Vorfahrt missachtet

Zittau. Das Missachten der Vorfahrt hat am Sonntagabend in Zittau offensichtlich zu einem Unfall mit zwei leicht Verletzten und 2.000 Euro Sachschaden geführt. Eine 47-jährige Audi-Lenkerin war auf der Schliebenstraße unterwegs und wollte nach links auf die Südstraße einbiegen. Hierbei übersah sie eine vorfahrtsberechtigte 20-Jährige mit ihrem Seat. Es kam zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge, in Folge dessen sich beide Fahrerinnen Verletzungen zuzogen.

Gegen Baum geprallt

Weißwasser. Am Montagmorgen ist auf der B 156 am Ortsausgang von Weißwasser ein BMW gegen einen Baum gefahren. Der Unfall geschah offenbar ohne Fremdbeteiligung, die Ursache ist jedoch noch ungeklärt. Der 36-jährige Fahrer wurde in seinem Pkw eingeklemmt und von der freiwilligen Feuerwehr befreit. Der Mann kam zur Versorgung in ein Krankenhaus. Ein Abschleppdienst nahm das Auto an den Haken. Der Sachschaden betrug nach ersten Schätzungen rund 23000 Euro.

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Augusto
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