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So hat Lichtblick in diesem Jahr schon im Kreis Görlitz geholfen

126-mal konnte die Stiftung bereits für kleine Lichtblicke im Landkreis sorgen. Die rund 80 000 Euro sind gut angelegt.

Von Jana Ulbrich

Der fünfjährige Evin aus Seifhennersdorf, über dessen Schicksal wir hier berichten, wird sich dieses Jahr ganz bestimmt über ein schönes Weihnachtsgeschenk freuen können. Die Stiftung Lichtblick wird seinen Eltern helfen, ihm einen sehnlichen Wunsch zu erfüllen. Antje Herrmann, Mitarbeiterin beim Dresdener Verein Sonnenstrahl, der sich um krebskranke Kinder und ihre Familien kümmert, hat den Antrag schon an die Stiftung geschickt. Schnell und unkompliziert wird er dort bearbeitet. Wie schon 126 Anträge davor, die in diesem Jahr allein aus dem Landkreis Görlitz bei Lichtblick eingegangen sind.

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Mit rund 80 000 Euro hat die Stiftung Familien, Alleinstehenden, Rentnern und Jugendlichen in den unterschiedlichsten Notsituationen geholfen.

So zum Beispiel einer jungen Familie aus der Nähe von Zittau. Das junge Ehepaar hat drei Kinder und ist auf einen alten VW-Bus angewiesen, der ohne notwendige Reparaturen keinen Tüv mehr bekommen hätte. Der Vater ist Alleinverdiener und braucht das Auto für seine Arbeit. Das geringe Einkommen der Familie aber hätte nicht gereicht, um Die Reparaturkosten von mehr als 2 600 Euro zu bezahlen. Ein Mitarbeiter der Diakonie wandte sich an Lichtblick. Die Stiftung beteiligte sich an den Kosten.

Auch für einen 44-jährigen Löbauer, der selbst krank ist und seine kranke Mutter pflegt, hat die Stiftung anteilig die Kosten einer notwendigen Autoreparatur übernommen. Einer alleinerziehenden Mutter aus Zittau half Lichtblick, spezielle Kleidung für ihre vierjährige Tochter zu kaufen, die an einer allergischen Hautkrankheit leidet.

Eine alleinerziehende Mutter aus Löbau, die mit ihren drei Kindern gerade so um die Runden kommt, konnte mit Hilfe der Stiftung neue Betten für ihre Kinder kaufen, nachdem das Jobcenter ihren Antrag auf eine einmalige Beihilfe abgelehnt hatte. Einem 68-jährigen Rentner aus Zittau hat die Stiftung beim Umzug in eine neue Wohnung geholfen. Einen alleinstehenden Vater aus der Nähe von Löbau, der kurzfristig das zeitweilige Sorgerecht für seinen knapp zweijährigen Sohn übernahm, unterstützte die Stiftung beim Kauf dringend notwendiger Kinderausstattung.

„Es gibt viele Menschen, die wir mit dieser unkomplizierten Hilfe in einer großen Notlage unterstützen können“, sagt Stiftungsmitarbeiterin Andrea Jähnigen. „Das ist oft noch viel mehr wert als das Geld an sich.“