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Sachsen

So heißt der Leipziger Minifant

Bei einer Namensaktion waren Tausende Vorschläge im Zoo Leipzig eingegangen. Die letzte Entscheidung lag aber bei Elefantenmutter Rani.

Endlich nicht mehr namenlos: Kiran bei der Taufzeremonie.
Endlich nicht mehr namenlos: Kiran bei der Taufzeremonie. © dpa/Sebastian Willnow

Dresden. Es ist vollbracht: Der im Januar im Zoo Leipzig geborene Elefantenbulle hat endlich einen Namen. Wie der Zoo mitteilt, ist der Kleine auf den Namen Kiran getauft worden.

Bei einer öffentlichen Aktion hatte es exakt 5.737 Namensvorschläge für den Minifanten gegeben. Tierpfleger hätten daraus schließlich vier Favoriten aus dem asiatischen Sprachraum ausgewählt. Besonders wichtig wäre dabei der Klang des Namens gewesen, damit es in der Herde nicht zu Verwechslungen komme, erklärte eine Sprecherin des Zoos. Zur Vorauswahl zählten „Haruki“, was den Angaben zufolge im Japanischen für strahlend und intelligent steht, „Mong Moi“, was in Vietnam der Ersehnte bedeutet, „Taro“, japanisch für erstgeborener Sohn und eben „Kiran“, und was auf Indisch Licht- oder Sonnenstrahl bedeutet.

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Der kleine Kiran mit Mutter Rani und Elefantentante Don Chung.
Der kleine Kiran mit Mutter Rani und Elefantentante Don Chung. © dpa/Sebastian Willnow

Die finale Entscheidung durfte letztlich Elefantenkuh Rani als Mutter des kleinen Bullen treffen. Sie wählte am Samstagnachmittag aus vier mit Obst und Gemüse verborgenen Schildern den endgültigen Namen aus.

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„Das Interesse während des Namensaufrufes und auch bei der Taufe ist überwältigend. Wir spüren in guten und schlechten Zeiten den Rückhalt, den wir in Leipzig und weit darüber hinaus genießen dürfen“, sagte Zoodirektor Prof. Jörg Junhold im Rahmen der Taufzeremonie am Sonnabend. 

Elefantenbulle Kiran war am 11. Januar zur Welt gekommen. Vater ist der ebenfalls in Leipzig geborene Voi Nam. Nach Angaben des Zoos entwickelt sich der Junior insgesamt gut, könnte allerdings schneller zunehmen.  (SZ/mja)

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