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So klappt‘s auch mit Partnerstädten

Eine Nieskyer Delegation wird zum Tag des Brotes ins polnische Jawor fahren. Zum Herbstfest wird dann in Niesky gefeiert.

© André Schulze

Von Thomas Staudt

Niesky. Freundschaften wollen gepflegt sein. Das gilt auch auf offizieller Ebene. Deshalb hat Oberbürgermeisterin Beate Hoffmann Niesky in diesem Jahr ein dichtes Besuchsprogramm verordnet, ganz nach ihrer Devise „Kontakte sind wichtiger als Geschenke“. Die gegenseitigen Besuche machen sich an lokalen Feierlichkeiten fest, die in aller Regel auf die Sommermonate fallen. Das Rathaus im polnischen Jawor hat beispielsweise zum Tag des Brotes vom 24. bis 26. August eingeladen. Beate Hoffmann erinnert sich noch immer gern an das letzte Jahr. Damals wurde sie unter anderem von den Stadträten Hartmut Schuster (CDU) und Andreas Konschak (Die Linke) begleitet, außerdem von Heike Schönfelder, die sich im Rathaus um die Städtepartnerschaften kümmert. „Nach einem schöneren Stadtfest müssen wir hier lange suchen“, sagte sie kürzlich und forderte die Mitglieder des Stadtrats und der Ausschüsse auf, sich das Datum im August vorzumerken. Bedauerlicherweise kommt es voraussichtlich ausgerechnet bei den Nieskyer Bäckern zu Terminschwierigkeiten. Als Ausgleich will Hoffmann Vertreter der Vereine motivieren, mitzufahren.

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Sie hat den ersten Besuchstermin bereits zeitig im Jahr absolviert. Im Januar hatte sie an einer Feierstunde für Wilfried Dölker teilgenommen, der als Bürgermeister über 32 Jahre die Geschicke in der Partnerstadt Holzgerlingen lenkte.

Die Schwaben werden im Gegenzug beim Herbstfest in Niesky dabei sein. Aus organisatorischen Gründen findet es dieses Jahr früher statt als sonst. Es wird vom 31. August bis zum 2. September unter anderem mit einer Ausstellung gefeiert. Ebenfalls im September wird in Turnov gefeiert. Die Tschechen organisieren vom 26. bis 28. September ein Treffen mit ihren Städtepartnern.

Eine vierte Städtepartnerschaft unterhält Niesky mit Albert in der Nähe von Amiens in Frankreich. Beate Hoffmann will auch diesen Kontakt pflegen, so gut es geht. „Aber das ist immer eine Kostenfrage.“ Nach Albert sind es immerhin 1 300 Kilometer. Abgesehen von der kommunalen Ebene haben sich Mitglieder verschiedener Vereine Freunde in den Partnerstädten gemacht. So sind die Beziehungen des Akrobatik Teams nach Holzgerlingen eng. Stadtrat Andreas Kagelmann unterhält über den Tischtennisverein Kontakte nach Turnov.