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So kommt der Wirkstoff in den Tiegel

Die Entwicklung neuer Rezepturen für Hautpflege ist ein aufwendiger Prozess.

Dr. Dorit Meinhold ist Entwicklungsleiterin bei Charlotte Meentzen.
Dr. Dorit Meinhold ist Entwicklungsleiterin bei Charlotte Meentzen. © Foto: ELLEN-Fotografie

Von der Idee bis zur Creme ist es ein langer Weg, erläutert Dr. Dorit Meinhold, Entwicklungsleiterin bei Charlotte Meentzen, anhand eines Produktes, das innerhalb kürzester Zeit zum Liebling vieler Kunden geworden ist.

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Auf den Spuren von Charlotte Meentzen

In der Prager Straße in Dresden begann vor fast 90 Jahren die bewegte Geschichte eines besonderen Unternehmens - eine Zeitreise in Bildern.

1. Die Suche

Wir wollten eine Pflegelinie für sensible, empfindliche Haut entwickeln. Dafür haben wir  zunächst die Markt- und Hautbedürfnisse ermittelt. Die neue Produktlinie sollte ausgleichend, hautberuhigend und entzündungshemmend wirken. Mit diesen Vorgaben haben wir nach geeigneten Inhaltsstoffen mit solchen Eigenschaften gesucht. Wie bei all unseren Neuentwicklungen spielten dabei auch Kriterien wie Verfügbarkeit, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit eine wichtige Rolle.

2. Die Auswahl

Wir haben uns für die in der traditionellen chinesischen Medizin verwendete Schisandrabeere in Kombination mit grünem Tee entschieden. Die Beere steckt voller hautpflegender und beruhigender Inhaltsstoffe. Ihre antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften sind in Studien belegt. Ihr Extrakt wird mit einem speziellen Hochdruckverfahren gewonnen, das weder Lösungsmittelrückstände noch vermehrungsfähige Keime hinterlässt und das gesamte Wirkspektrum der empfindlichen Pflanzenstoffe erhält. 

3. Die Kombination

Der beste Wirkstoff nützt nichts ohne die ideale kosmetische Grundlage, welche wiederum auf die spezifischen Hautbedürfnisse abgestimmt werden muss. Das können Wasser-in-Öl oder Öl-in-Wasser-Emulsionen, ölfreie Seren oder Pflegeöle sein. Dafür nehmen wir uns in unserem hauseigenen Labor in Radeberg mehrere Monate Zeit. Erst dann wird ein erster, größerer Ansatz hergestellt. Im Anschluss werden Konservierungsbelastungstests durchgeführt - so auch in unserem Beispielfall.

Fühlt sich die Creme gut an, zieht sie gut ein, riecht sie gut? Immer und immer wieder wird die Testmasse sensorisch geprüft und ausgewertet.
Fühlt sich die Creme gut an, zieht sie gut ein, riecht sie gut? Immer und immer wieder wird die Testmasse sensorisch geprüft und ausgewertet. © Foto: ELLEN-Fotografie

4. Die Tests

Parallel werden alle neuen Produkte von freiwilligen Probanden getestet, um die Wirksamkeit und Verträglichkeit wissenschaftlich belegen zu können. Dafür kooperieren wir unter anderem mit dem Universitätsklinikum Dresden. So können Veränderungen der Hautfeuchtigkeit, Faltentiefe und Elastizität erfasst werden. Im Beispielfall konnten wir zusätzlich auch die Entzündungshemmung und Reduzierung von Rötungen nachweisen. Vor der Markteinführung werden zudem alle Neuentwicklungen vier bis acht Wochen von freiwilligen Produkttestern auf ihre Wirksamkeit geprüft. Die Angaben dazu werden in spezifischen Fragebögen erfasst und ausgewertet. Von der Idee bis zum Verkaufsstart vergehen so bis zu drei Jahre. Aus dem konkreten Entwicklungsbeispiel sind unter anderem die heute sehr beliebten Produkte NATUR PUR BALANCE Detox-Maske und NATUR PUR BALANCE Grüner Tee-Elixier in unser Sortiment aufgenommen worden.

Kontakt

Charlotte Meentzen Kräutervital Kosmetik GmbH
Carl-Eschebach-Str. 10
01454 Radeberg
Telefon: 03528 414118
www.meentzen.de
[email protected]