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Dresden

So oft kaufen die Dresdner ihr Essen online

Händler liefern inzwischen sogar die Leberwurst nach Hause. Aber wird das auch genutzt?

Wurst, Käse, Obst, Gemüse - es gibt nichts, was es nicht gibt über das Internet.
Wurst, Käse, Obst, Gemüse - es gibt nichts, was es nicht gibt über das Internet. © Symbolfoto/Wolfgang Wittchen

Ob Tomaten, Kochschinken oder Duschbad: Wer seinen Wocheneinkauf erledigen will, muss dafür nicht mehr das Haus verlassen. Übers Internet bestellen, zum Wunschtermin liefern lassen – das bieten in Dresden inzwischen Händler wie Rewe oder Allyouneedfresh.de an. Aber wie viele Dresdner streifen tatsächlich durch die virtuellen Einkaufsregale?

Genau das wollte nun die Stadtverwaltung herausfinden. Das Ergebnis: Die allermeisten Dresdner gehen nach wie vor lieber in den Supermarkt einkaufen. Denn 59 Prozent der Befragten gaben an, in den letzten zwölf Monaten keinerlei Lebensmittel online bestellt zu haben. Genau 12 Prozent machten dies ein- bis dreimal, 15 Prozent klickten bis zu elfmal auf den Bestell-Button. Nur 11 Prozent kauft wöchentlich oder monatlich Lebensmittel übers Internet. Befragt wurden knapp 4.000 Einwohner aus den verschiedensten Stadtteilen. Die Kommunale Bürgerumfrage gilt als repräsentativ.

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Übrigens: Wer im Supermarkt shoppt, fährt dafür keine großen Wege. Fast 80 Prozent der Befragten bleiben im Wohngebiet. Zum Einkaufen im Zentrum zieht es die Dresdner im Schnitt nur zweimal im Monat. Wer in den äußeren Stadtteilen wohnt, kommt noch seltener in die City. So bummeln die Loschwitzer und Schönfelder durchschnittlich nur einmal pro Monat durch die Geschäfte innerhalb des 26er-Rings, der die Altstadt und die Innere Neustadt umfasst.