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Meißen

So startet Meißen am Wochenende durch

Schluss mit Langeweile. Die ersten Veranstalter legen wieder los. Das schöne Wetter verspricht kräftigen Zuspruch.

Zumindest im Triebischtal wird es am Sonnaend, 14 Uhr bis 20 Uhr, ein abgespecktes Literaturfest auf der Lesebühne des Vereins Juev geben.
Zumindest im Triebischtal wird es am Sonnaend, 14 Uhr bis 20 Uhr, ein abgespecktes Literaturfest auf der Lesebühne des Vereins Juev geben. © Marc Zoellner

Meißen. Das große Meißner Literaturfest findet dieses Jahr zwar nur online statt. Doch für das Triebischtal gibt es eine abgespeckte Variante mit Geheimtipp-Charakter. Auf ihrer Facebookseite haben die Macher der Lesebühne auf der Talstraße 80  im Meißner Triebischtal rund um den Meißner Autor Marc Zoellner und Frank Holert vom Kellerklub Sax 11 bereits den Countdown begonnen. Nicht nur fünf, sondern gleich sechs Autoren, Vorleser und Liedermacher aus Sachsen, Syrien und der Ukraine werden am Sonnabend, zwischen 14 Uhr und 20 Uhr, auftreten. 

Den Startschuss setzt Marc Zoellner persönlich und nimmt die Zuhörer mit auf abenteuerliche Pfade über den Hindukusch sowie den Nil entlang. Er liest aus seinen jüngsten Reiseerzählungen nach wahren Begebenheiten. Ab 15 Uhr berichtet der Leiter der Meißner Euro-Schulen und FDP-Stadt- sowie Kreisrat, Martin Bahrmann, aus dem Leben und Werk der berühmten Forscherin Hannah Arendt. Es folgen der Liedermacher Peter Braukmann, die kurdische Schriftstellerin Younes Bahram und die junge ukrainische Schriftstellerin Iryna Fingerova. Den Schlusspunkt liefert H.C. Schmidt mit Eindrücken vom Mythos und Wirken des exzentrischen US-amerikanischen Schriftstellers Charles Bukowski.

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Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute so nah liegt. Im wunderschönen Elbland kann man Genuss mit allen Sinnen erleben.

Gleich über drei Tage hinweg, von Freitag bis Sonntag, macht die Winzergenossenschaft in ihrer Meißner Weinerlebniswelt sowie dem Weinböhlaer Peterkeller Programm. Die Spanne reicht von der Afterwork-Party über Klassik bis zur Benno-Tour.

Raus aus der Stadt und ins Schloss Thammenhain zwischen Leipzig und Torgau muss dagegen reisen, wer den Chor der Neuen Kantorei St. Afra erleben möchte. Kantor Karsten Voigt und seine Mitstreiter freuen sich sehr, auf dem Familiensitz des Adelsgeschlechts von Schönberg am Sonntag, 17 Uhr, ein Sommer-Serenaden-Konzert mitgestalten zu können.

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