merken

Gesundheit

So verringern Sie Ihr Krebsrisiko

Jährlich erkranken allein in Deutschland weit mehr als 400.000 Menschen an Krebs. Insbesondere im Alter nimmt das Risiko auf eine Krebserkrankung zu.

© pixabay.com/silviarita

Dabei gibt es zahlreiche Möglichkeiten, um das Risiko einer Erkrankung zu senken. Auch der Gesetzgeber macht sich im Kampf gegen den Krebs stark und fördert zahlreiche Früherkennungsprogramme, um Erkrankungen rechtzeitig zu erkennen.

Vorsorgeuntersuchungen wahrnehmen

Deutschland gehört zu den wenigen Ländern, dass über ein gesetzliches Krebsfrüherkennungsprogramm verfügt. Dieses beinhaltet unterschiedliche Untersuchungen für Männer und Frauen, die ab einem bestimmten Alter kostenlos und regelmäßig in Anspruch genommen werden dürfen. Wer diese Optionen für sich nutzt, kann das Risiko schwer an Krebs zu erkranken, deutlich reduzieren. Denn einer der wesentlichen Faktoren für eine erfolgreiche Therapie ist, dass der Krebs frühzeitig erkannt wird.

Für Frauen steht die Gebärmutterhalskrebsfrüherkennung bereits ab 20 Jahren zur Verfügung. Sie kann einmal pro Jahr durchgeführt werden. Selbiges gilt auch für Vorsorgeuntersuchung auf Brustkrebs. Diese können ab einem Alter von 30 Jahren in Anspruch genommen werden.

Innerhalb der männliches Bevölkerungsgruppe gehört der Prostatakrebs zu den häufigsten Erkrankungen. Bei den ersten Anzeichen für Prostatakrebs sollten Patienten möglichst zeitnah einen Termin beim Facharzt ausmachen. Dank des Krebsfrüherkennungsprogramms können Männer ab 45 Jahre einmal jährlich die Prostatauntersuchung wahrnehmen.

Darüber hinaus bietet das gesetzliche Früherkennungsprogramm auch Untersuchungen für beide Geschlechter. Ab 35 Jahren können alle zwei Jahre Hautkrebsscreenings gemacht werden lassen. Ab 55 Jahren besteht ein Anspruch auf eine Darmspiegelung, welche jedoch nur alle zehn Jahre durch das Programm unterstützt wird.

Krebsrisiko durch einen gesunden Alltag senken

Zwar werden unterschiedlichste Vorsorgeuntersuchungen angeboten, jedoch ist dies nicht der einzige Weg, um das Krebsrisiko zu senken und mögliche Erkrankungen frühzeitig zu erkennen. Auch im Alltag kann jeder viel dazu beitragen. So ist ein gesunder Lebensstil unerlässlich, soll das Risiko auf schwere Erkrankungen gesenkt werden.

Der Konsum von Alkohol sowie jeglicher Art von Tabak begünstigt die Entstehung unterschiedlichster Krebserkrankungen. Während auf das Rauchen daher generell verzichtet werden sollte, empfiehlt es sich auch, den Alkoholkonsum deutlich zu mindern. Somit senken Sie das Risiko, an Krebs in der Leber, der Speiseröhre oder der Mundhöhle zu erkranken.

Weiterhin ist auch eine ausgewogene Ernährung ein wichtiger Bestandteil für eine sorgenfreie Zukunft. Bei den Mahlzeiten sollte daher explizit darauf geachtet werden, möglichst abwechslungsreich und gesund zu essen. Greifen Sie daher auf Getreide, Hülsenfrüchte sowie Obst und Gemüse zurück und verzichten sie nach Möglichkeit auf hochkalorische sowie zuckerhaltige Lebensmittel. Rotes und verarbeitetes Fleisch darf gerne durch gesunde und ballaststoffreiche Lebensmittel wie Fisch ersetzt werden.

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit dem externen Redakteur K. Mücke.