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So viele Fünftklässler wie noch nie

Erstmals wird es an der Schiller-Oberschule vier fünfte Klassen geben. Die Schule sieht sich gut vorbereitet.

© Nancy Riegel

Von Nancy Riegel

Neustadt. 5a, 5b, 5c. Wer von der Grundschule an die Friedrich-Schiller-Oberschule in Neustadt wechselte, landete in den vergangenen Jahren in einer dieser Klassen. Ab dem kommenden Schuljahr kommt noch ein weiterer Buchstabe dazu, nämlich das D. Die Oberschule wird erstmals vier fünfte Klassen vollbekommen.

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Schulleiter Klaus Anders hatte mit 75 bis 80 Anmeldungen gerechnet. „Letztendlich sind es 92 geworden.“ In den letzten Jahren mussten immer mal wieder Schüler an andere Einrichtungen umgelenkt werden, wenn sich zu viele angemeldet hatten. Dieses Jahr allerdings waren es so viele, dass eine Vierzügigkeit erreicht werden kann. „Ich habe mich mit dem Landesamt für Schule und Bildung besprochen und die haben sofort grünes Licht gegeben“, berichtet Anders. Somit wird es nach den Ferien vier fünfte Klassen mit jeweils 23 Kindern geben.

Die neuen Schüler kämen hauptsächlich von der Grundschule in Oberottendorf und der Julius-Mißbach-Grundschule an die Schiller-Schule, berichtet der Schulleiter. „Aber es sind auch viele aus Hohnstein dabei sowie vereinzelt Schüler aus Stolpen, Sebnitz und Bischofswerda.“ Unter den 92 Angemeldeten seien 24 Kinder gewesen, die laut Bildungsempfehlung eigentlich ans Gymnasium hätten gehen können. „Wir freuen uns, dass sich die Eltern trotzdem für die Schiller-Schule entschieden haben“, sagt Anders. Er sieht keinen Nachteil darin, zunächst einen guten Realschulabschluss zu machen und danach eventuell noch ein berufliches Gymnasium zu besuchen. Von den Zehntklässlern, die dieses Jahr ihren Abschluss gemacht haben, gehen 20 diesen Weg, berichtet Anders.

Mehrere neue Lehrer

Wegen der vielen neuen Schüler, die ab dem 13. August an die Schiller-Schule kommen, musste der Schulleiter nachrechnen, ob Personal und Platz überhaupt eine Vierzügigkeit erlauben. Mit dem Ergebnis: Räume gibt es ausreichend, aber es braucht einen weiteren Lehrer. „Dieser wurde uns schnell zugesagt.“ Es werden weitere neue Gesichter im Kollegium dazukommen, denn zwei Lehrer sind kürzlich in Rente gegangen. Diese Entwicklung werde in den kommenden Jahren so weitergehen, berichtet der Schulleiter. Im Schuljahr 2018/2019 sind erst einmal ausreichend neue Lehrer eingeplant.

Als Anfang des Jahres die Anmeldefrist für die Schulen endete, sah die Zahl an der Schiller-Schule übrigens noch ein wenig anders aus. Damals ging man von 88 neuen Schülern aus. Klaus Anders ist sich relativ sicher, dass sich an der 92 jetzt nichts mehr ändern wird.