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Dresden

So wichtig ist der Haltepunkt Bischofsplatz

Die Zahl der Fahrgäste hat sich seit der Eröffnung fast verdoppelt. Doch ein Problem wird bleiben. 

Blick auf die S-Bahn-Haltestelle am Dresdner Bischofsplatz.
Blick auf die S-Bahn-Haltestelle am Dresdner Bischofsplatz. © René Meinig

Ein kontinuierlicher Aufwärtstrend ist an der neuen S-Bahn-Station Bischofsplatz zu verzeichnen. Der wurde am 18. März 2016 eröffnet. Mit täglich 2.910 Ein- und Aussteigern von montags bis freitags kratzt der S-Bahnhof an der 3.000er-Marke, teilt Sprecher Christian Schlemper vom Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) mit. 

An Sonnabenden steigen rund 1.900 Fahrgäste ein oder aus, an Sonn- und Feiertagen etwa 1.500. Von den 26 Dresdner Stationen nimmt der Bischofsplatz damit den 9. Rang ein. Noch besser genutzt sind folgende Stationen: Hauptbahnhof, Bahnhof Neustadt, Bahnhof Mitte, Dobritz, Niedersedlitz, Klotzsche, Pieschen und Freiberger Straße.

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Hinter den Kulissen der Saftpressen

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Seit der Eröffnung hat sich die Zahl der ein- oder aussteigenden Fahrgäste fast verdoppelt. Waren es Ende 2016 an Wochentagen noch 1 600, so konnten im vergangenen Jahr bereits 2.600 gezählt werden, erläutert der Sprecher.

Die Deutsche Bahn hatte die S-Bahn-Strecke zwischen dem Neustädter Bahnhof und Meißen viergleisig ausgebaut. Seit 18. März 2016 fährt die S-Bahn auf separaten Gleisen und hält am Bischofsplatz. Im April 2017 wurde in den Spitzenzeiten zwischen Hauptbahnhof und Meißen-Triebischtal der Viertelstundentakt eingeführt.

Ein Mangel wurde nach der Eröffnung abgestellt. Das Stahlgeländer auf dem Betonsockel am Bahnsteigzugang war nicht hoch genug. Später wurden vorschriftsmäßige, einen Meter hohe Geländer montiert.

Doch es gibt ein weiteres Problem, das nicht behoben werden kann. Der Haltepunkt ist in einer scharfen Kurve gebaut worden. Beim Einsteigen klafft an der Bahnsteigkante ein Spalt von bis zu 40 Zentimetern. Wagen mit ausfahrbaren Trittstufen sind vorerst nicht geplant.