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Zittau

So wird das ehemalige Fischhaus belebt

Für vier Monate ist in dem Zittauer Haus eine Ausstellung zu sehen - und bildet den Auftakt für ein Projekt. Dabei geht's um Vertreibung, Flucht und Ankunft. 

So sieht eines der gestalteten Schaufenster im ehemaligen Fischhaus aus.
So sieht eines der gestalteten Schaufenster im ehemaligen Fischhaus aus. © Museum

Die Schaufenster des ehemaligen Fischhauses auf der Inneren Weberstraße sind belebt und zeigen Arbeiten venezolanischer Künstler und Aktivisten, die sich auf verschiedene Weisen mit der Krise ihres Landes auseinandersetzen. Seit Mai schon ist die Ausstellung sichtbar, am kommenden Freitag sind ab 11.30 Uhr die Kuratorin Franziska Pohl und einer der Künstler vor Ort, um das Anliegen zu erklären.

Es ist der Auftakt für das von der Kulturstiftung des Bundes geförderte Projekt "Entkommen - das Dreiländereck zwischen Vertreibung, Flucht und Ankunft" und wird gestaltet von den Städtischen Museen Zittau und der Hillerschen Villa.

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Im Mittelpunkt der Kunstaktion steht Venezuela, im Besonderen die in Zittau lebenden Venezolaner und die 2019 gegründete Künstlergruppe "La Junta" (deutsch: die Vereinigung) aus der Stadt Maracaibo. Sie wollen gemeinsam künstlerisch auf sozial-politische Missstände hinzuweisen, wie die Veranstalter mitteilen.

In den ausgestellten Werken setzen sich die Künstler mit der politischen, wirtschaftlichen und humanitären Krise im eigenen Land auseinander. Alle Werke stehen nur als digitale Reproduktion zur Verfügung, da ein Versand aus dem südamerikanischen Land nicht möglich war.

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