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So wird Döbeln kinderfreundlicher

Der Kinderspielpfad mit fast 20  Plastiken und Geräten wird noch dieses Jahr aufgebaut. Und das ist nicht alles.

© Maja Köhler

Von Jens Hoyer

Döbeln. Das Sanierungsgebiet in der Döbelner Innenstadt ist ein Erfolgsmodell. In den vergangenen 26 Jahren sind rund 13,5  Millionen Euro Fördermittel für die Sanierung von privaten und öffentlichen Häusern, für Straßen und Wege ausgegeben worden, die je ein Drittel von Bund, Land und Stadt bereitgestellt wurden. Ende des Jahres endet das Projekt endgültig. Der Stadtrat hatte nun grünes Licht für die Verwendung der letzten Mittel gegeben, die dafür zur Verfügung sehen. Für rund 91 000 Euro wird die Stadtverwaltung in der Innenstadt Spielgeräte aufstellen lassen. Das Ziel: Döbeln kinderfreundlicher zu machen und die Lebensqualität zu verbessern. Wenn es die Kinder in die Innenstadt zieht, dann kommen auch die Eltern, so das Kalkül der Stadtverwaltung.

Charlotte Meentzen
Pioniergeist und Weitblick in Naturkosmetik vereint
Pioniergeist und Weitblick in Naturkosmetik vereint

Für Hautbedürfnisse gilt dasselbe wie für Beziehungen oder Arbeitssituationen: Die richtige Balance sorgt für langfristiges Wohlbefinden. Charlotte Meentzen hat schon damals verstanden, dass schöne Haut am erfolgreichsten zusammen mit dem Geist gepflegt wird.

Mit den Parabolspiegeln kann man sich auf weite Strecken unterhalten.
Mit den Parabolspiegeln kann man sich auf weite Strecken unterhalten. © Maja Köhler

Vom Niedermarkt, über den Obermarkt bis in den sogenannten Braunschen Garten am Mulderadweg wird sich der „Kinderspielpfad“ mit fast 20 Objekten hinziehen. Dort werden Tierplastiken zum Besteigen und Bespielen, ein Mittelding zwischen Kunst und Spielgerät, aufgestellt, sagte Baudezernent Thomas Hanns. Dazu sogenannte Federschwinger für kleinere Kinder und Spielgeräte wie Streifen- und Parabolspiegel und „Flüsterbogen“. Auch noch drei drehbare Liegebänke im Braunschen Garten sowie Sitz- und Hockerbänke. „Das geht allerdings nur auf Flächen, die nicht blockiert werden dürfen“, sagte Hanns. Einer der Stadträte brachte die Frage der Vandalismussicherheit der Spielgeräte an. „Diese Frage kann man sich bei jedem Projekt stellen. Wenn man will, bekommt man alles kaputt, davon sollten wir uns nicht abschrecken lassen“, so Hanns.

Die Umsetzung wird ganz schnell gehen. Bis Ende des Jahres muss nämlich die Abrechnung des Vorhabens erfolgen. Das ist auch der Endtermin für das Aufstellen der Spielgeräte und Plastiken.

Die Stadt Döbeln kommt damit in diesem Jahr in Sachen Kinderspielplätze ein ganzes Stück voran. Auch in der Wappenhenschanlage und in der Parkanlage am Hauptbahnhof sind Spielgeräte vorgesehen, die mit Geld aus der Wappenhensch-schen Stiftung angeschafft werden. Das Spielschiff für die Wappenhenschanlage ist schon in Döbeln, aber es wurde noch nicht aufgebaut. Ende September sollen auch die Geräte für den neuen Spielplatz am Hauptbahnhof geliefert werden, sagte Stadtsprecher Thomas Mettcher auf Anfrage. Der Aufbau beider Spielanlagen soll dann Anfang Oktober durch die Lieferfirma erfolgen.

Auch im Ortsteil Ebersbach ist an der Sporthalle ein Spielplatz gebaut worden. Wegen Lieferschwierigkeiten hat sich die Eröffnung aber verzögert.