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„Sohland lebt“ gewinnt 20.000 Euro

Auch Kodersdorf überzeugt bei einem Ideenwettbewerb für den ländlichen Raum. Für die Kommune gibt es vom Freistaat 100.000 Euro Preisgeld.

"Sohland lebt" in einem Video des sächsischen Umweltministeriums © SMUL, Screenshot: SZ

Die Initiative „Sohland lebt“ hatte beim Wettbewerb „Ideen für den ländlichen Raum“ vom Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft (Smul) die Nase vorn: Sie ist Sieger im Modul „Projekt“ und gewann damit ein Preisgeld in Höhe von 20.000 Euro für das geplante Dorfbegegnungszentrum unterhalb vom Schloss Mittelhof. Staatsminister Thomas Schmidt überreichte den Preis in Glauchau.

Im Stadtrat Reichenbach wurde das Anliegen ebenso bereits vorgestellt, wie zum Kinderfest Sohland im Rahmen eines Tags der offenen Tür. Das Smul drehte in der Rotsteingemeinde einen Kurzfilm über die Initiative, bei der die Initatorinnen Elinor von Recklinghausen und Lotte Birgit Benesch-Jenker das Projekt und die Zukunftspläne vorstellen.  „Sohland lebt“ ist eine etwa 20-köpfige Gruppe von Einwohnern, die einen Begegnungsort für den Austausch der Menschen im Dorf mit Verbraucherstation, Kultur und handwerklichen Angeboten schaffen will. Dazu sollen Räume in einer leer stehenden Wohnung saniert und eingerichtet werden.

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Mit dem Zukunftskonzept „Nachhaltiges Gemeindeleben“ hat Kodersdorf einen von 15 Preisen in der Kategorie „Land.Kommune“ gewonnen und darf sich damit über ein Preisgeld von 100.000 Euro freuen. Diese Summe geht ein in die Sanierung des Herrenhauses Schönfelder, in dem sich früher der Sitz des Verwaltungsverbandes Weißer Schöps/Neiße befand. In dem Gebäude soll die erst kürzlich gegründete gemeinnützige Kodersdorfer Inklusions- und Servicegesellschaft untergebracht sowie Platz für Arztpraxen geschaffen werden. 

Das Haus ist neben der ehemaligen BHG-Scheune in Kodersdorf und der alten Fabrikantenvilla in Kodersdorf-Bahnhof einer jener markanten Punkte, die ein „magisches Dreieck“ bilden und damit für eine höhere Attraktivität in dem Ort sorgen sollen. Der finanzielle Gesamtumfang für die Sanierung der drei Objekte liegt bei rund 6,2 Millionen Euro. Eine weitere Herausforderung des Kodersdorfer Zukunftskonzeptes ist die Verbesserung der innerörtlichen Mobilität. Jeweils mit 5 000 Euro dotierte Anerkennungen gingen an den FC Stahl Rietschen-See und den Jungendring Oberlausitz in Niesky.

334 Beiträge wurden für den Ideenwettbewerb sachsenweit eingereicht, darunter 76 von Kommunen und 258 Projekte von Vereinen und Initiativen.

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