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Solaranlage muss warten

Der Bau soll spätestens im vierten Quartal fertig sein. Grund für den Verzug sind unter anderem lange Lieferzeiten.

© Dietmar Thomas

Von Eric Mittmann

Ostrau. Im April war noch von einem Baubeginn Mitte des Jahres ausgegangen worden. Seitdem war es jedoch ruhig um das Thema Photovoltaikanlage im Ostrauer Gewerbegebiet. Wie Ostraus Bürgermeister Dirk Schilling gegenüber dem DA erklärte, seien die Baugenehmigungen bereits eingetroffen. Nun meldete sich auch das Unternehmen zu Wort. „Wir gehen davon aus, die Photovoltaik-Freiflächenanlage Ende des dritten, spätestens im vierten Quartal 2018 in Betrieb zu nehmen“, teilte Sebastian Voigt, Referent der Geschäftsführung, mit. Der Bau selbst werde relativ schnell gehen, sodass zwischen Baubeginn und Fertigstellung keine große Zeitspanne liegen soll. Dass es mittlerweile zu Verzögerungen gekommen ist, habe dabei einen einfachen Grund. „Wenn ein solches Projekt im Detail geplant wird, können Abweichungen auftreten. Hinzu kommen Lieferzeiten, denen wir natürlich auch unterworfen sind“, so Referent Voigt. Die durch die Anlage erzeugte Energie soll ins Netz gespeist und dadurch entsprechend der Anteil regenerativ erzeugten Stroms erhöht werden.

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Das Thema „Photovoltaikanlage“ ist in Ostrau kein unbeschriebenes Blatt mehr. „Wir hatten schon mal Interessenten dafür. Ein paar Firmen wollten eine solche Anlage bauen. Das hat sich mittlerweile jedoch zerschlagen“, sagte Bürgermeister Schilling. Nun hat sich die Leipziger Firma Green Energy 3000 des Projektes angenommen. Diese existiert seit 2004 und baut Solaranlagen entsprechend des Erneuerbare-Energien-Gesetzes. Zusätzlich zum Hauptsitz in Leipzig besitzt das Unternehmen Niederlassungen unter anderem in Frankreich und Italien. Um das Vorhaben zu erläutern, waren Mitarbeiter im April im Ostrauer Gemeinderat zu Gast. Dort ist auch von einem Baubeginn Mitte des Jahres die Rede gewesen.