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Solarpark für Gröba

Eine Firma möchte auf einer drei Fußballfelder großen Fläche Module aufstellen. Doch es gibt noch mehrere Hürden.

© Symbolfoto: dpa

Von Britta Veltzke

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Riesa. Solarenergie „made in Gröba“? Das ist der Plan der SEB GmbH & Co KG aus Erfurt. Die Firma möchte auf einem Grundstück, das an die Strehlaer Straße und an den Wasserweg angrenzt, Solarmodule aufstellen. Das geht aus einer Beschlussvorlage des Stadtrates hervor, der am Mittwoch, 14. März, in der Stadthalle Stern tagt.

Das betreffende Areal ist 2,14 Hektar groß. Die Fläche entspricht damit in etwa der Größe von drei Fußballfeldern. Derzeit wird die Brache als Lager für Baumaterialien wie Kiese oder Sande genutzt. Damit der Bau der Solarmodule möglich wird, muss der Stadtrat einer Umwidmung der Fläche zustimmen. In ihrem Entwurf des Flächennutzungsplanes hat Riesa die Fläche noch als gewerbliche Fläche ausgewiesen. Eine weitere Hürde in dem Verfahren besteht darin, dass das Grundstück der Erfurter Firma noch gar nicht gehört – sondern der Glaubitzer TS Bau. Allerdings bescheinigt das Bauunternehmen in einer Vollmacht, die der SZ vorliegt, seinen Willen zum Verkauf, sobald die Behörden dem Bau zustimmen. Die Firma SEB GmbH & Co KG ist keine Unbekannte in der Region. Sie betreibt bereits die Solaranlage auf der alten Deponie in Glaubitz.