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Sollte Brähmig gestürzt werden?

Der langjährige Chef des Tourismusverbandes nennt einen Grund für seinen Rücktritt. Auslöser war ein Bürgermeister.

Klaus Brähmig. © Archiv: Daniel Förster

Der frühere CDU-Bundestagsabgeordnete Klaus Brähmig beklagt, dass er möglicherweise an der Spitze des Tourismusverbandes Sächsische Schweiz abgelöst werden sollte. Der Bild-Zeitung sagte der 61-Jährige, es hätte Ambitionen von anderen „Vertretern“ gegeben, ihm den Vorstandsvorsitz abzunehmen. Von dem Blatt wird er zudem mit den Worten zitiert: „Es fehlte die Vertrauensbasis.“ In einem Facebook-Post zur Versammlung des Tourismusverbandes am Dienstag machte Brähmig ferner eine dazu passende Andeutung: „Freundschaft zählt in guten wie in schlechten Zeiten und ist leider keine Normalität!“

Auf Anfrage der SZ wollte sich der Verbandschef am Dienstag nicht zu den Gründen seines Rücktritts äußern. Diesen Schritt kündigte er an, nachdem die für den Abend angesetzte Wahl des Vorstandes und des Vorsitzenden verschoben wurde. Der Antrag dazu kam von Bad Gottleubas scheidendem Bürgermeister Thomas Mutze, der ebenfalls im Vorstand des Tourismusverbandes sitzt. Danach sollte das Ergebnis der Bürgermeisterwahl in Bad Gottleuba-Berggießhübel abgewartet werden, bevor die Leitungsposten im Verband neu vergeben werden. Welcher Zusammenhang zwischen beiden Wahlen letztlich bestehen soll, bleibt aber unklar. Bürgermeister sind nicht qua Amt Mitglied im Vorstand des Tourismusverbandes.

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Unterdessen hat der Unternehmer Hotelier Sven-Erik Hitzer, zugleich Vorstandsmitglied im Verband, frische Ideen und eine offensive Preispolitik in der Tourismusbranche im Landkreis gefordert. (SZ/dsz)

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