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Deutschland & Welt

Sommer adé?

Tief "Jantra" sorgt für einen Wetterwechsel. Am Mittwoch wartet ein erstes herbstliches Sturmtief.

Nordrhein-Westfalen, Bottrop: Ein Mann fährt mit einem Fahrrad an der Installation "Totems" des baskischen Bildhauers Agustin Ibarolla auf der Halde Haniel vorbei.
Nordrhein-Westfalen, Bottrop: Ein Mann fährt mit einem Fahrrad an der Installation "Totems" des baskischen Bildhauers Agustin Ibarolla auf der Halde Haniel vorbei. © Fabian Strauch/dpa

Offenbach. Mit Sturm und Regen verabschieden sich die hochsommerlichen Temperaturen aus Deutschland. Der Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes (DWD) von Samstag zufolge sorgt Tief "Jantra" am Wochenende für einen grundlegenden Wetterwechsel. Bis weit in die kommende Woche hinein bestimmen demnach Tiefausläufer mit Wolken und zeitweiligem Regen das Wetter in weiten Teilen Deutschlands. Am Mittwoch wartet dann ein erstes herbstliches Sturmtief. Im Süden des Landes kann es bis dahin allerdings noch einmal sommerlich warm und sonnig werden. Generell geht es mit den Höchstwerten laut DWD in den kommenden Tagen allerdings bergab.

Mancherorts haben Niederschläge bereits einen - wenn auch kleinen - positiven Effekt: In Brandenburg etwa sank die Waldbrandgefahr. Am Samstag galt nur noch im Landkreis Prignitz eine hohe Gefahrenstufe. Im Süden im Landkreis Oberspreewald-Lausitz sei sie noch mittelhoch, sagte Raimund Engel, Waldbrandschutzbeauftragter des Landes, auf Anfrage. "Von Entwarnung kann aber keine Rede sein", betonte er. Die Niederschläge drangen meist nur in den Oberboden ein. Zudem bleibe abzuwarten, wie sich das Wetter in den kommenden Tagen entwickele.

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Waldbrandgefahr vorerst gebannt

Auch in Thüringen ist die hohe Waldbrandgefahr in weiten Teilen des Landes vorerst gebannt. Regenschauer und Gewitter entspannten die Lage in den Wäldern, die etwa ein Drittel der Landesfläche bedecken. Das geht aus Angaben der Landesforstanstalt hervor. Demnach konnte in weiten Teilen Thüringens Entwarnung gegeben werden.

Am Sonntag sollen laut DWD in Deutschland je nach Sonnenschein maximal 21 bis 26 Grad erreicht werden. Den Norden und Westen Deutschlands überqueren dann bereits viele Wolken. Auch am Montag erwartet den Norden bis zur Mitte des Landes wieder graues, eher regnerisches Wetter. Im Norden sind auch Gewitter möglich. Den Süden erreicht die Sonne noch. Hier steigen die Höchstwerte auf 20 bis 24, sonst nur noch auf 18 bis 21 Grad.

Die Sonne scheint laut DWD auch am Dienstag nur noch über dem Süden Deutschlands. Sonst soll es teils stärker bewölkt bleiben, es kann Regen geben. Die Höchstwerte erreichen demnach 20 bis 28 Grad. (dpa)

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