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Löbau

Wie war das nach 1990?

Darum soll es in einer Ausstellung gehen, die am Sonnabend in Löbau gezeigt wird. Damit endet die Sommerakademie von "Löbau lebt".

"Löbau lebt" öffnet sein Haus in der Bahnhofstraße immer wieder für besondere Aktionen - in den zurückliegenden Wochen für die erste Sommerakademie.
"Löbau lebt" öffnet sein Haus in der Bahnhofstraße immer wieder für besondere Aktionen - in den zurückliegenden Wochen für die erste Sommerakademie. © Matthias Weber/photoweber.de

An diesem Wochenende präsentiert die Sommerakademie von "Löbau lebt" die Ergebnisse aus ihren Workshops. Seit Mitte August hatte der Verein gemeinsam mit der Künstlerin Romy Schmidt, einer gebürtigen Löbauerin, die Akademie veranstaltet. Es ging darum, jungen Leuten die Möglichkeit zu geben, ihre Ideen für Löbaus Zukunft einzubringen. 

Zum Abschluss gibt es nun die Ausstellung "Umbruch Ost. Lebenswelten im Wandel" im Gebäude von "Löbau lebt" in der Bahnhofstraße 26. Sie ist geöffnet am Sonnabend, dem 29. August, von 15 bis 22 Uhr, teilt Mitorganisatorin Romy Schmidt mit. Die Ausstellung wird zur Verfügung gestellt von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur in Berlin. Sie hat die Schau erarbeitet. 

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Interessierte sind in Löbau eingeladen zum Dialog über die Geschichte der deutschen Einheit seit 1990. "Was sind eure Erinnerungen an Erzählungen um diese Zeit? Was möchtest ihr hinzufügen?", heißt es dazu vom Verein "Löbau lebt". 

Außerdem startet am Abend zusätzlich die Musik-Akademie. Erinnerungen und Geschichten sollen durch Musik wieder wach werden. Alle Besucher sind dazu aufgerufen Platten, Kassetten, CDs, digitale Musik mitzubringen, gemeinsam soll zu Musik von gestern, heute und morgen gelauscht und getanzt werden. 

Der Eintritt  zu den Veranstaltungen ist frei. Die erste Sommerakademie in Löbau haben Romy Schmidt und "Löbau lebt" gemeinsam organisiert in Kooperation mit der Stadtbibliothek und dem Seniorenrat der Stadt Löbau. Auch Gästeführer Christof Falk engagierte sich dabei. Das Literarische Colloquium Berlin und Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien finanzierten das Projekt in Löbau. (SZ)

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