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Zittau

Sommerkino: "Ostritz schaut hin"

Begegnungszentrum und Friedensfest laden einen Monat zu Filmnächten an verschiedenen Orten ein. Sie sollen zum Austausch einladen.

In Ostritz gibt's jeden Montag und Freitag Kinoabende an unterschiedlichen Orten.
In Ostritz gibt's jeden Montag und Freitag Kinoabende an unterschiedlichen Orten. © ronaldbonss.com

Ostritz bekommt ein Sommerkino. Das veranstaltet vom 28. August bis zum 25. September das Internationale Begegnungszentrum St. Marienthal mit den Organisatoren des "Ostritzer Friedensfestes". Unter dem Titel "Ostritz schaut hin – Spätsommerliche Filmnächte" werden immer montags und freitags Filme gezeigt, die Besucher zum Nachdenken und Austauschen einladen sollen. Darüber informieren die Veranstalter.

Zur Eröffnung am 28. August startet der Film "Tomorrow – Die Welt ist voller Lösungen". Er stellt Projekte und Initiativen aus der ganzen Welt vor, die Lösungen für dringliche ökologische, wirtschaftliche und politische Probleme anbieten. Zum anschließenden Filmgespräch sind lokale Akteure, wie die Initiatoren von "Sohland lebt" und der Regionalwährung "Lausitzer", eingeladen, um ihre Konzepte für ein besseres "Morgen" vorzustellen. Bei dieser Gelegenheit wird der 2019 neu gestaltete ehemalige Viehhof des Klosters als "Am–Vieh-Theater" genutzt. Aber auch andere Orte, wie das Mewa-Freibad, die Gartensparte "Freundschaft" oder die Gemeindehäuser der evangelischen und katholischen Pfarrgemeinden sind Schauplatz für Filmvorführungen unterschiedlicher Art.

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Auch an die Kleinsten gedacht

Die ausgewählten Filme beleuchten den NSU-Komplex aus Sicht der Betroffenen, Ideen des unbewaffneten Widerstandes werden vorgestellt ("Every Day Rebellion"), die weltweite Plastikverschmutzung unter die Lupe genommen ("Plastic Planet") und bei einem Frauenabend mit Prosecco und Cocktails über vermeintliche Schönheitsideale und deren Gegenentwurf gesprochen ("Embrace"). Auch an die Kleinsten wird gedacht: mit einer Animation über einen Spatz, der eigentlich ein Storch sein will ("Überflieger").

Am Vorabend des Friedensfestes am 25. September kommen die Filmnächte zu ihrem Ende. Der auf dem Markt gezeigte Film "Für Sama" porträtiert dokumentarisch die Geschichte einer jungen Familie in Aleppo, die inmitten des Bürgerkriegs zwischen Fluchtgedanken und Heimatliebe hin- und hergerissen ist.

Ein Rahmenprogramm mit Referenten und Austauschrunden komplementieren die Vorführungen. Die Filme starten immer um 20.15 Uhr. (SZ)

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