merken

Görlitz

Sommerpause auf dem Arbeitsmarkt

Die Zahl der Arbeitslosen in der Oberlausitz ist im Juli leicht gestiegen, das hat vor allem mit den Ferien zu tun.

©  dpa / Symbolbild

Der Juli hat sich von der Oberlausitz mit 16 923 Arbeitslosen verabschiedet. Das waren 53 mehr als Ende Juni, aber 2 067 weniger als vor zwölf Monaten.

Ilona Winge-Paul, Vize-Chefin der Arbeitsagentur Bautzen, machte für den leichten Anstieg im Juli vor allem saisonale Gründe verantwortlich. Wie in jedem Sommer, meldeten sich auch diesmal Schulabgänger und Ausgelernte erst einmal vorübergehend arbeitslos. Zudem stellen Unternehmen neue Mitarbeiter meist erst nach den Sommerferien ein. „Die Nachfrage nach Personal bewegt sich auf dem hohen Niveau der Vormonate und unsere Vermittler richten nun ihren Fokus gezielt auf diese jungen Fachkräfte, um sie auf dem regionalen Arbeitsmarkt zu integrieren“, so Ilona Winge-Paul.

Anzeige
Nie wieder Langeweile! 

Viel Freizeit, aber keinen Plan? Unser Ferienführer liefert jede Menge Ideen für ein perfektes Ferienprogramm.

Insgesamt können die Arbeitsvermittler derzeit auf 4 355 sozialversicherungspflichtige Stellen zurückgreifen, davon allein 932 im Bereich der Zeitarbeit. 

Im Geschäftsstellenbezirk Görlitz ist die Arbeitslosigkeit von Juni auf Juli um 68 auf 3.615 Personen gestiegen. Das waren 211 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug im Juli 10,7 Prozent. Das ist der mit Abstand höchste Wert aller Geschäftstellenbezirke der Arbeitsagentur Bautzen. Es folgen Weißwasser, Hoyerswerda und Zittau mit etwas über sieben Prozent. Dabei meldeten sich 643 Personen (neu oder erneut) arbeitslos,  gleichzeitig beendeten 582 Personen ihre Arbeitslosigkeit. Der Bestand an Arbeitsstellen ist im Juli um fünf  Stellen auf 332 gestiegen.

Mehr lokale Artikel:

www.sächsische.de/goerlitz