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Weißwasser

Sonderpreis für Klein Priebuser Projekt

Die „Raumpionierstation Oberlausitz“ darf jetzt eine Großveranstaltung in der Lausitz ausrichten.

Arielle Kohlschmidt und Jan Hufenbach sind die Raumpioniere. Im Foto stehen sie an der Neiße, der Grenze zu Polen. .
Arielle Kohlschmidt und Jan Hufenbach sind die Raumpioniere. Im Foto stehen sie an der Neiße, der Grenze zu Polen. . ©  Ronald Bonss

Die „Raumpionierstation Oberlausitz“ hat einen Preis gewonnen: den in diesem Jahr erstmalig vergebenen „Deutschen Demografie Preis“ in der Sonderkategorie „Next Practice“. Der Preis beinhaltet eine Groß-Veranstaltung für die Lausitz, die die Raumpioniere Arielle Kohlschmidt und Jan Hufenbach nun mit dem Modul „Experimentierräume 5.0“ von Next Practice ausrichten dürfen. Träger des „Deutschen Demografie Preises“ ist der Verein Demografie Netzwerk (ddn). Die Preisverleihung fand am 18. März wegen der Corona-Krise virtuell statt. Die dazugehörige Konferenz und Gala wurde auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

Im ddn haben sich rund 300 Top-Unternehmen, Organisationen und Personen zusammengeschlossen, um den Herausforderungen des demografischen Wandels in der Wirtschaft vorausschauend begegnen zu können. Unter dem Dach der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) und mit Unterstützung des Bundesarbeitsministeriums organisiert das ddn e.V. den Erfahrungsaustausch zwischen Unternehmen und die Vernetzung von Wissenschaft und Praxis. Mitglieder des ddn engagieren sich in 18 regionalen Netzwerken sowie in 13 Arbeits- und Themenkreisen. Initiatoren sind unter anderem die Deutsche Bahn und die ZEIT Akademie.

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Zum Sonderpreis „Next Practise“ schreibt das ddn: „Wir sind aufgeschlossen. Neue Wege brauchen jemanden, der sie geht. Dabei erfordert der erste Schritt den meisten Mut. Aber nur so gelingen Durchbrüche. Für diesen Preis kann man sich nicht bewerben. Wir wollen die überraschendste Idee auszeichnen.“

Die Raumpioniere Arielle Kohlschmidt und Jan Hufenbach haben sich vor zehn Jahren für ein neues Zuhause auf dem Land entschieden, Familie gegründet, Haus ausgebaut und die Raumpionierstation entwickelt. Mit ihr haben sie sich zur Aufgabe gemacht, der Landflucht entgegenzuwirken. Sie schwärmen Interessierten von den Vorteilen des Landlebens vor, beraten kostenlos „Stadtflüchtige“, helfen, geben Tipps und verschaffen einen Überblick über mögliche Förderprogramme und organisieren Veranstaltungen. Die 3. Landebahn für Landlustige ist am 5. September in Bad Muskau geplant. 

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