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Sonderschau begleitet Skulpturen

Stadtmuseum und Bastionen der Festung Sonnenstein sind beim diesjährigen Skulpturensommer in Pirna erstmals miteinander verbunden – küstlerisch.

© Daniel Förster

Pirna. Die Kultur- und Tourismusgesellschaft Pirna verbindet in diesem Jahr erstmals die Ausstellungsstätten Stadtmuseum und Bastionen der Festung Sonnenstein miteinander – um einen großen Künstler zu würdigen. Während beim Skulpturensommer hoch oben über der Stadt die großformatigen Holzplastiken und Bronzen des Bildhauers Hans Scheib gezeigt werden, sind im Stadtmuseum am Klosterhof nun 21 Grafiken des Berliner Künstlers zu sehen, die Einblick in einen zweiten, sehr eigenständigen Bereich seines Schaffens geben.

In diesem Metier bevorzugt Scheib die sogenannte Kaltnadel-Radierung. Mit skizzenhaft leichter Linienführung setzt er in seinen Porträts und Zeichnungen Akzente, die das Wesen des Lebendigen sowohl im Menschen als auch im Tier eindrucksvoll widerspiegeln. Die Kuratorinnen Christiane Stoebe und Gisela Protze zeigen in der Ausstellung zu den Radierungen korrespondierend sensible Kleinplastiken des Bildhauers. Hans Scheib, 1994 in Potsdam geboren und in Berlin aufgewachsen, gehört zu den wichtigsten deutschen Holzbildhauern der Gegenwart. Die Skulpturen in den Bastionen sind noch bis 30. September zu bestaunen, die Begleitausstellung im Museum läuft bis 31. August. Geöffnet ist sie dienstags bis sonntags, jeweils von 10 bis 17 Uhr. Der Eintritt kostet vier, ermäßigt drei Euro. (SZ)

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