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Kamenz

Sonnenenergie für Kläranlagen

Der Abwasserzweckverband Am Klosterwasser kauft zwei Photovoltaik-Anlagen für die Kläranlagen in Höflein und Burkau. Sie sollen besser wirtschaften helfen.

Blick zur Kläranlage in Höflein. © Matthias Schumann

Burkau/Höflein. Der Abwasserzweckverband Am Klosterwasser setzt bei der Bewirtschaftung der Kläranlage Höflein auf Photovoltaik-Technik. Dazu bekannten sich am Dienstagabend die Verbandsräte. Einstimmig beschlossen sie in ihrer Versammlung den Kauf einer Photovoltaik-Anlage für die Kläranlage Höflein für rund 42 000 Euro. Einstimmig beschlossen sie zudem die Ausschreibung zum Kauf einer Photovoltaik-Anlage für die Kläranlage Burkau. Sie ermächtigten den Verbandsvorsitzenden Sebastian Hein zur Vergabe an den wirtschaftlichsten Bieter.

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10 000 Euro pro Jahr gespart

Seit Mai 2018 bereits nutzt der AZV eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach der Kläranlage Höflein. Die erzeugte Leistung beträgt 29,6 Kilowatt pro Stunde. Die ersten Erfahrungen sind gut. „Die Anlage ist jetzt seit einem Jahr errichtet. Wir haben bis zum 31. Dezember 2018 rund 22 000 Kilowattstunden an Energie erwirtschaftet“, so AZV-Mitarbeiter Johannes Mickel. „Insgesamt 5 000 Euro an Energiekosten-Aufwand konnten wir einsparen im Vergleich zum Vorjahr.“ Die Photovoltaik-Anlage wurde durch eine Fremd-Firma installiert. Der AZV hat sie gemietet. Er zahlt 1 600 Euro Miete. „Günstig ist für uns, die Anlage selbst zu kaufen. Innerhalb von acht Jahren können wir die rund 40 000 Euro Kaufpreis für die Anlage refinanzieren“, sagte Johannes Mickel. Eine Photovoltaik-Anlage gleicher Größe bietet sich zugleich für die Kläranlage Burkau an. Auch dort will der AZV künftig 5 000 Euro jährlich an Energiekosten einsparen. Die Finanzierung des Kaufs beider Anlagen ist im AZV-Haushalt eingeplant. Dort sind insgesamt 100 000 Euro dafür eingestellt. Dank der Photovoltaik-Anlagen spart der AZV demnach künftig jährlich 10 000 Euro an Energiekosten ein. „Das ist eine sinnvolle Lösung. In ähnlicher Weise praktizieren das auch die Kindertagesstätten in Burkau und in Uhyst am Taucher“, begrüßte der Burkauer Klaus Goltsch die am Dienstag im AZV Am Klosterwasser gefassten Beschlüsse.

Wirtschaftsprüfer bestellt

Die Verbandsräte trafen noch zwei weitere Entscheidungen. Einstimmig vergaben sie den Auftrag für die örtliche Prüfung 2018 des Verbandes an die Firma Enerwa Berlin GmbH mit Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Christian Rückert. Einstimmig vergaben sie zudem den Auftrag für die überörtliche Prüfung 2018 des Verbandes an den Diplomkaufmann, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Matthias Arndt aus Dresden. Diese Prüfung betrifft den Jahresabschluss und den Lagebericht für das besagte Wirtschaftsjahr des Verbandes. (AK)