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Weißwasser

Sorben beraten zur Umsiedlung von Mühlrose

Am Freitag tagt der Domowina-Bundesvorstand. Nur zum ersten Tagesordnungspunkt in Deutsch.

Mühlrose muss als eines der letzten Dörfer im Lausitzer Revier der Braunkohle weichen, die Anfang der 2030er Jahre abgebaggert werden soll.
Mühlrose muss als eines der letzten Dörfer im Lausitzer Revier der Braunkohle weichen, die Anfang der 2030er Jahre abgebaggert werden soll. © Foto: Oliver Killig / dpa

Schleife. Der Bundesvorstand des sorbischen Dachverbandes Domowina tritt zum ersten Mal in „Corona-Zeiten“ zu einer Beratung zusammen – am Freitag, um 17.30 Uhr, im Sorbischen Kulturzentrum Schleife (Friedensstraße 65). Auf der Tagesordnung der öffentlichen Sitzung stehen unter anderem Informationen zur Umsiedlung von Mühlrose bis zum Jahr 2024 nach Schleife und Anfragen hierzu. Gast ist der Bürgermeister von Schleife, Reinhard Bork. 

Dieses Thema zu Sitzungsbeginn wird in deutscher Sprache behandelt. Der weitere Ablauf der bis 21.40 Uhr terminierten öffentlichen Sitzung findet in den sorbischen Sprachen statt, beginnend mit dem Gedenken an die abgebaggerten sorbischen Dörfer und aktuellen Aspekten des Ausstiegs aus der Braunkohleverstromung.

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Des Weiteren widmen sich die Mitglieder des „sorbischen Bundestages“ dem bisherigen Stand der Diskussion in den Regionalverbänden und Mitgliedsvereinen über die Änderung der Satzung des Dachverbandes und der Einberufung und den Aufgaben der 20. Haupt- und Wahlversammlung der Domowina im März 2021. (red/fth)

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