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Riesa

Sorge um Riesas Top-Tourismusziel

Die Teigwaren stellen im Tarifstreit die Zukunft des Nudelcenters infrage. Das hätte auch Folgen für die Stadt.

Ein Highlight für die Touristen in Riesa: das Nudelcenter. © SZ-Archiv

Riesa. Zuletzt waren die Öffnungszeiten für das Nudelcenter zusammengestrichen worden. Jetzt überlegt die Teigwaren-Geschäftsführung, das Center aus dem Produktionsbetrieb auszugliedern – vor dem Hintergrund des geforderten Manteltarifvertrags. 

Dann könne man eventuell die Öffnungszeiten auch wieder verlängern. Ohne ein Einlenken der Gewerkschaft könne das Nudelcenter aber auch infrage stehen, so Teigwaren-Chef André Freidler.

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Die Entwicklung wird auch in der Tourismusbranche aufmerksam beobachtet. „Wenn wir Riesa auf Messen präsentieren, ist das Nudelcenter stets unser Highlight“, sagt Heike Kandel von der Riesa-Information. 

Erst am Wochenende hätten Besucher des Traktorrennens in der Arena gefragt, was man in Riesa unternehmen könne, da das Nudelcenter zu habe. Bei schönem Wetter gäbe es genug – von Zoo über Stadtpark bis Elbpromenade. 

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„... sonst steht das Nudelcenter infrage“

Im Tarifstreit hofft der Geschäftsführer weiter auf einen Kompromiss. Die Gewerkschaft spricht von einer Drohung.

Aber im Winter sei es nicht so leicht, Alternativen für das Nudelcenter zu finden. „Wir arbeiten derzeit an Indoor-Varianten etwa mit dem Olympia, dem Hallenbad oder dem Turm der Trinitatiskirche“, so Heike Kandel.