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Bischofswerda

Sowjetisches Ehrenmal wurde saniert

Bischofswerda hat die Gedenkstätte für die gefallenen Soldaten der Sowjetarmee in Schuss gebracht.

© Archivfoto: Thorsten Eckert

Bischofswerda. Das Ehrenmal für die gefallenen sowjetischen Soldaten an der Kirchstraße in Bischofswerda ist in den vergangenen Wochen saniert worden. Wie die Stadtverwaltung auf SZ-Anfrage mitteilte, wurde die Zaunanlage komplett erneuert. Außerdem wurden eine Umfriedung um den Ehrenfriedhof mit Großpflastersteinen angelegt und die Pflanzflächen mit Großpflaster umrahmt, wobei auch die Gedenksteine integriert wurden. Das Denkmal wurde dabei nicht neu gestaltet, sondern instandgesetzt, heißt es aus dem Rathaus. Ausgeführt wurden die Arbeiten durch den Bauhof. Ihr Wert wird mit rund 2.500 Euro beziffert. Die Arbeiten wurden jetzt abgeschlossen. Mit Blick auf die vergangenen Frostnächste wurde allerdings noch mit der Sommerbepflanzung gewartet.

Die Gedenkstätte erinnert an sowjetische Soldaten, die im Frühjahr 1945 in und um Bischofswerda gefallen sind. Der Tag der Befreiung jährt sich an diesem Mittwoch zum 74. Mal. Aus diesem Anlass lädt der Ortsverband Bischofswerda der Partei Die Linke am 8. Mai, 17 Uhr, Bürgerinnen und Bürger zum stillen Gedenken an das sowjetische Ehrenmal ein. (SZ)

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