Bautzen
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Sparkasse gibt dem Kreis 300.000 Euro

Die jährliche Ausschüttung fällt diesmal geringer aus als in den vergangenen Jahren. Die Gründe dafür liegen in Frankfurt (Main).

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© dpa/Monika Skolimowska (Symbolfoto)

Bautzen. Der Landkreis erhält aus dem Jahresüberschuss 2018 der Kreissparkasse Bautzen eine Ausschüttung in Höhe von 300.000 Euro. Das beschloss jetzt der Kreistag. Das Geld kann der Landkreis zur Finanzierung seiner Ausgaben verwenden.

In den vergangenen Jahren schüttete die Kreissparkasse stets eine halbe Million Euro an den Landkreis aus. Dass es diesmal 200.000 Euro weniger sind, begründete Landrat Michael Harig (CDU) mit der Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank in Frankfurt (Main). Wegen dieser Politik seien die Kreditinstitute vor Ort angehalten, selbst höhere finanzielle Rücklagen zu bilden. „Viele Sparkassen schütten kaum noch oder gar nichts mehr aus“, erklärte Harig. „Sie müssen für ihre Kreditgeschäfte mehr Eigenkapital hinterlegen.“ Als Beispiel nannte er die Ostsächsische Sparkasse Dresden, an welcher der Landkreis Bautzen gleichfalls beteiligt ist, aber null Euro Ausschüttung erhält. (SZ/tbe)