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Stiftung hilft Kirche Naustadt

Die Kanzel und der Taufstein können restauriert werden. Dafür gab es jetzt eine Förderzusage.

© Claudia Hübschmann

Klipphausen. Die Kanzel und der Taufstein der Kirche Naustadt können restauriert werden. Dazu übergaben Landrat Arndt Steinbach und Rolf Schlagloth, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Meißen, am 19. Januar die entsprechende Förderzusage der Ostdeutschen Sparkassenstiftung und der Sparkasse Meißen an den Pfarrer der Evangelisch-Lutherischen St. Bartholomäus Kirchgemeinde, Christoph Rechenberg.

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Die Kanzel und der Taufstein wurden im Jahr 1597 durch die Werkstatt des bekannten Meißner Bildhauers Hans Köhler geschaffen und von der Familie von Miltitz gestiftet. Die Wappen der Stifterfamilie von Miltitz befinden sich im Taufstein und der Kanzel. Durch Nässe, Salze und sich lösende Ölfarbenschichten sind die Inhalte der bildhaften Darstellungen nicht mehr erkennbar. Mit der Restaurierung sollen beschädigte Stellen mit plastischen Ergänzungen aufgefüllt, die Farbfassung erneuert und konserviert werden.

Die Kirche Naustadt gibt es seit über 850 Jahren. Sie erhielt im 16. Jahrhundert ihre jetzige Form. Seit 1847 bestimmt der 48 Meter hohe Kirchturm das Ortsbild von Naustadt. Die Kirche war viele Jahrhunderte die Patronats- und Begräbniskirche der sächsischen Adelsfamilie von Miltitz. (SZ)