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Bauen und Wohnen  

Spartipps

Jeder kann von zu Hause aus das Klima retten, Foto: pixabay - JESHOOTScom

Das Klima kann jeder retten – von zu Hause aus. Davon lässt sich doppelt profitieren. 

Bewusster einkaufen, heizen, waschen und kochen spart Geld und Energie. Die Möglichkeiten sind vielfältig.

Saisonale Produkte
Erdbeeren im Dezember sind keine gute Idee. Wer das Klima beim Kochen und Essen schützen will, achtet auf saisonale Produkte, so die Beratungsgesellschaft co2online. Auch regionale Lebensmittel sind gut, die nicht weit transportiert werden müssen, nicht aus beheizten Gewächshäusern oder aus Kühlhallen kommen.

Fleisch
Das verbraucht bei Herstellung und Produktion viel Energie – und verursacht beispielsweise deutlich mehr Kohlendioxid als Gemüse oder Obst, so co2online. Vor allem Rindfleisch hat eine schlechte Ökobilanz. Schweinefleisch schneidet etwas besser ab.

Flugreisen
Urlauber können zum Klimaschutz beitragen, indem sie weniger fliegen und – wenn sie es doch tun – für das dabei produzierte Kohlendioxid einen Kompensationsbeitrag zahlen. Antje Monshausen von Tourism Watch bei „Brot für die Welt“ sagt: „Auf der Kurz- und Mittelstrecke lässt sich das Fliegen deutlich reduzieren“, vor allem durch den Umstieg auf die Bahn. Bei Fernreisen können Urlauber über Initiativen wie Atmosfair oder Klima-Kollekte für jeden Flug einen Ausgleichsbetrag zahlen, der in Klimaschutzprojekte investiert wird. Dadurch sollen das produzierte Kohlendioxid und andere klimaschädliche Faktoren des Fliegens an anderen Orten eingespart werden.

Verkehr
Ob dicker Geländewagen oder sparsamer Kleinwagen: Über den jeweiligen CO2-Ausstoß entscheidet maßgeblich der Fahrstil. Laut Verkehrsclub Deutschland (VCD) fährt der am effizientesten, wer zügig beschleunigt, dabei schnell durch die Gänge schaltet, immer im höchstmöglichen Gang fährt und das Auto oft rollen lässt. Daneben sollte man keinen unnötigen Ballast spazieren fahren und auf Reifen mit geringem Rollwiderstand achten. Etwas zu viel Luftdruck ist besser als zu wenig. Würden nur zehn Prozent aller Autofahrer in Deutschland die Spritspartipps beherzigen, dann ließen sich jährlich 2,65 Millionen Tonnen Kohlendioxid einsparen. Einen noch größeren Effekt hätte es allerdings, wenn das Auto öfter stehen bliebe. Laut VCD könnten jährlich 7,5 Millionen Tonnen CO2 gespart werden, wenn nur ein Drittel der Strecken unter sechs Kilometern auf dem Rad bewältigt werden würden. (dpa)