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Politik

SPD legt in Umfrage zu, Union verliert

Nach der Nominierung von Olaf Scholz zum Kanzlerkandidaten steigt die SPD in der Wählergunst etwas. Und noch eine Partei kann weiter zulegen.

Die SPD kann in der Wählergunst etwas zulegen.
Die SPD kann in der Wählergunst etwas zulegen. © Patrick Seeger/dpa

Berlin. Nach der Nominierung von Vizekanzler Olaf Scholz zum SPD-Kanzlerkandidaten verschiebt sich laut einer Umfrage die Wählergunst etwas. Wenn jetzt der Bundestag neu gewählt würde, könnten SPD und Grüne jeweils zwei Prozentpunkte gewinnen, Union und Linke würden je zwei Prozentpunkte verlieren, wie das am Samstag veröffentlichte RTL/ntv-Trendbarometer des Forsa-Instituts ergeben hat. Die SPD hatte Scholz am Montag nominiert.

Die SPD käme nach der Umfrage auf 16 Prozent (Bundestagswahl 2017: 20,5 Prozent) und würde vor allem bisherige Anhänger der Linken gewinnen. Sie wäre aber weiter deutlich auf Platz 3 hinter den Grünen, die auf 20 Prozent kämen (2017: 8,9) und mehr Stimmen von früheren Unionswählern erhielte.

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Die CDU/CSU erhielt bei der sogenannten Sonntagsfrage 36 Prozent (2017: 32,9) Zustimmung, die FDP 6 Prozent (10,7), die Linke 6 Prozent (9,2), AfD 9 Prozent (12,6). Die Zahl der Nichtwähler und Unentschlossenen liegt mit 22 Prozent weiterhin etwas unter dem Anteil der Nichtwähler bei der Bundestagswahl 2017 (23,8).

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