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Spende übergeben

Der Erlös der Märchennacht Ende September in Wallroda kommt dem Kinder- und Jugendhospiz zugute.

© Claudia Hübschmann

Radeberg/Wallroda. Die Organisatoren der Märchennacht in Wallroda haben dem Ambulanten Kinder- und Jugendhospiz in Dresden jetzt eine Spende übergeben. Das teilt Anke Schutzeichel, eine der Initiatoren, mit. „Wir konnten 325 Euro an diese Einrichtung spenden“, sagte sie. Das Geld stammt aus Spendenboxen, die während der Lesenacht aufgestellt worden waren. „Die Besucher haben sie eifrig gefüllt. Außerdem hatten wir noch eine kleinere Summe von der Märchennacht im vergangenen Jahr übrig, die wurde jetzt ebenfalls übergeben.“ Anke Schutzeichel bedankt sich bei den Wallrodaern, die ihre Höfe, Gartenpavillons oder auch Ställe für die Lesungen zur Verfügung gestellt haben. „Ohne ihre Hilfe hätte das nicht so gut funktioniert.“ Die Märchennacht Ende September war bereits die achte dieser Art. Hunderte Kinder wanderten zusammen mit Eltern oder Großeltern durch das nächtliche Wallroda. An 13 Stationen konnten sie verkleideten Vorlesern zuhören. So hatte sich Jens Angermann das Märchen vom „Kalten Herz“ vorgenommen. Uwe Rosenkranz las das Märchen „Das blaue Licht“ aus Grimms Hausmärchen. Martin Eisold las Ali Baba und die 40 Räuber. Um russische Märchen ging es in der Laube der Familie Huhle. Im Pächterhaus des Pfarrhofes las Ute Friedrich das Märchen vom „Singenden, klingenden Bäumchen“ vor.

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Initiatorin Anke Schutzeichel ist die ehemalige Chefin der Wallrodaer Landbäckerei. Jetzt betreibt sie das Cafè im Windmüllerhaus Zaschendorf. Mit der Märchennacht zeigt sie, dass sie sich Wallroda immer noch sehr verbunden fühlt. (szo)