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Spielplatzbau dank vieler Spender

Beim VfL in Pirna-Copitz gibt es jetzt einen Holzspielplatz für die Jüngsten. Finanziert wurde er über ein Crowdfunding-Projekt.

© Daniel Schäfer

Von Christian Eissner

Pirna. Zum Fußball- oder Leichtathletik-Training mit der gesamten Familie gehen zu können, ist schön. Aber was machen die Kinder, die gerade nicht kicken oder laufen? Schluss mit der Langeweile, wir brauchen einen Spielplatz an unseren Sportanlagen, sagte sich der VfL Pirna-Copitz. Jetzt ist das Tobe-Areal fertig, seit Mitte September kann es genutzt werden.

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Geboren wurde die Idee schon im Frühjahr 2016, und mit ihr kam der Vorschlag, für die Finanzierung einen neuen Weg zu gehen. Der Verein entschloss sich, die für den Holzspielplatz benötigten 8 000 Euro über die von der Ostsächsischen Sparkasse betriebene Crowdfunding-Plattform „99 Funken“ im Internet einzusammeln. Zunächst musste der VfL 100 Unterstützer finden, um sein Projekt auf der Plattform platzieren zu können. Das war schnell geschafft. Dann galt es, Spender zu werben.

Im Herbst 2016 schließlich hatte der Verein 8 385 Euro gesammelt. Dazu trug auch ein vierstelliger Spendenbetrag der Energieversorgung Pirna bei, außerdem beteiligten sich nach Angaben des Vereins 42 weitere Firmen und Privatpersonen an der Aktion. Im Frühjahr 2017 begann die Bauvorbereitung. Anfang September hatten die Mitarbeiter der Firma Holzprojekte Heidenau, sie ist Teil der Sonnenstein-gGmbh der Arbeiterwohlfahrt, den Spielplatz fertig.

„Wir sind sehr stolz, dass wir es gemeinsam mit unseren Mitgliedern, Sponsoren und Unterstützern geschafft haben, den Holzspielplatz im Willy-Tröger-Stadion zu errichten“, sagt Stefan Bohne, erster Vorsitzender des VfL. „Kinder sollen hier spielend lernen können, Freundschaften knüpfen und Freude an der Bewegung haben.“ Umziehen mussten für den Spielplatzbau im Frühjahr allerdings die VfL-Ziegen. Die lebenden Klub-Maskottchen grasten zuvor auf der Fläche, die jetzt der Spielplatz einnimmt. Die Haltung der Tiere an der Sportanlage sei ohnehin problematisch gewesen, räumt Stefan Bohne ein. Eine Ziege war gestorben, nachdem sie von Gästen mit unverträglichen Lebensmittelresten gefüttert worden war. „Die beiden anderen haben jetzt ein richtig gutes Zuhause auf einem Ziegenhof bekommen.“