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Sponsoren erfreuen Kunstministerium

Die Wirtschaft hat Sachsens größte staatliche Kunstbetriebe im vergangenen Jahr mit rund einer Millionen Euro unterstützt.

Dresden. Die Wirtschaft hat Sachsens größte staatliche Kunstbetriebe im vergangenen Jahr mit rund einer Millionen Euro unterstützt. Größter Sponsor war die Sparkassen-Gruppe mit rund 600 000 Euro, gefolgt vom Uhrenhersteller Lange & Söhne (130 000 Euro) und dem Bierproduzenten Radeberger (80 000 Euro). Das geht aus dem am Freitag veröffentlichten Sponsoringbericht der Landesregierung hervor.

Als Empfänger der Geldleistungen waren im vorigen Jahr vor allem die Staatlichen Kunstsammlungen in Dresden beliebt. Die Museen dort erhielten etwas mehr als 600 000 Euro. Auch die Semperoper ist beliebt: Sie durfte sich über etwa 345 000 Euro freuen. Hinzu kommt ein nicht offengelegtes Sponsoring der inzwischen stillgelegten Gläsernen Manufaktur von VW. Mit 18 000 Euro zählt auch der Görlitzer Mikrobiologie- und Immobilienunternehmer Winfried Stöcker zu den Oper-Mäzenen. Er hatte Ende 2014 die Rücksendung „reisefreudiger Afrikaner“ gefordert, und er würde auch gut integrierte Ausländer am liebsten zurückschicken. Das oft gesellschaftskritisch arbeitende Staatsschauspiel hingegen erhielt nur 30 000 Euro aus der Wirtschaft.

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Die Gesamtsumme aus Sponsoringleistungen an die sächsische Staatsregierung liegt seit Jahren im Schnitt bei rund 1,2 Millionen Euro. (SZ/uwo)

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