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Sport-Vetter vergrößert sich in Niesky

Das Geschäft zieht um und Sohn Martin steigt mit ein. Es gibt eine größere Werkstatt für den Kundenservice.

Am 13. März wollen Andreas (links) und Martin Vetter ihr Sportfachgeschäft am neuen Standort eröffnen. Es befindet sich in dem ehemaligen Gebäude von Raumausstatter Karsten Baschik, der die Immobilie an Vetters verkauft hat.
Am 13. März wollen Andreas (links) und Martin Vetter ihr Sportfachgeschäft am neuen Standort eröffnen. Es befindet sich in dem ehemaligen Gebäude von Raumausstatter Karsten Baschik, der die Immobilie an Vetters verkauft hat. © André Schulze

Es ist fast nur ein Umzug über die Straße, den Andreas und Martin Vetter zusammen mit ihren Helfern in diesen Tagen absolvieren. Denn das Fachgeschäft Sport-Vetter bleibt auf der Görlitzer Straße, rückt nur etwas mehr in Richtung Tankstelle. Genauer, in die Geschäftsräume vom ehemaligen Raumausstatter Karsten Baschik. Das Objekt haben Vetters erworben.

Dennoch hat es der Umzug für die beiden Männer in sich, denn ein Geschäft muss leer geräumt und das andere neu eingerichtet werden. Etwas Zeit braucht es noch, denn die Handwerker haben in dem Gebäude noch einiges zu tun. Viel Platz bietet es allemal, daher kann sich der 37-jährige Martin Vetter auch mit seinem Ein-Mann-Betrieb hier einrichten. „Meine Firma ,My Print’ für den Werbe- und Textildruck führe ich parallel fort“, sagt er. Das wird insbesondere die Sportvereine freuen, die sich bei Martin Vetter ihre Trikots weiter bedrucken lassen können. Andreas Vetter ist froh, dass am neuen Standort mehr Platz für das Geschäft ist. „Bisher standen uns 120 Quadratmeter zur Verfügung, jetzt haben wir rund 300 Quadratmeter. Um die ganze Ware damals unterzubekommen, hatten wir in Niesky drei Lagerräume angemietet. Diese brauchen wir nun nicht mehr“, erzählt der 62-Jährige. Vetters sind ein sogenannter Vollsortimenter von Sportartikeln und müssen einen entsprechenden Warenbestand vorhalten. Und noch einen positiven Aspekt bringt der größere Laden: „Wir können uns jetzt offiziell „Intersport Vetter“ nennen, weil wir die benötigten Voraussetzungen nun erfüllen.“

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„Intersport“ ist ein Einkaufsverband selbstständiger Sportfachhändler, über die Vetters hauptsächlich ihr Warensortiment beziehen. Eingetreten ist Andreas Vetter in diese Genossenschaft bereits 1992, als er sich mit einem Sportgeschäft selbstständig gemacht hat. Zu dieser Zeit suchte der ehemalige Waggonbauer eine neue berufliche Perspektive. Im damaligen leer stehenden Heinrich-Konsum fand er die passenden Räume für seinen Neustart. Über die Jahre wuchs das Geschäft. Zum eigentlichen Verkaufen kamen Service und Dienstleistungen für die Kunden dazu. Vom Schleifen von Schlittschuhen, der Montage von Skiern bis hin zum Besaiten von Tennisschlägern, das ist alles bei Vetters zu haben. In den neuen Geschäftsräumen wird dieser Service fortgesetzt, dazu steht jetzt auch ein wesentlich größerer Werkstattraum zur Verfügung.

Bedenken, dass ihr neues Geschäft zu weit vom Stadtzentrum entfernt ist, haben beide Vetters nicht. „Die Kundschaft kommt in der Regel gezielt zu uns. Es gibt am neuen Geschäft wesentlich mehr Parkmöglichkeiten und er ist auf der Görlitzer Straße nur 150 Meter entfernt vom alten Laden“, sagt Andreas Vetter. Er ist sich sicher, der Großteil ist bei uns Stammkundschaft und diese findet uns auch am neuen Standort“, ist sich Andreas Vetter sicher. Zu dieser Stammkundschaft zählen auch viele Sportvereine. „Sie machen ungefähr ein Fünftel von unseren Kunden aus.“

Durchaus ein Glücksumstand für Familie Vetter ist, dass Niesky so eine sportbegeisterte Stadt ist, viele Nieskyer nicht nur in Sportvereinen aktiv sind, sondern auch selbst sportlich in ihrer Freizeit unterwegs sind. „Niesky braucht ein Sportfachgeschäft“, sind Vater und Sohn gleichermaßen überzeugt.

Bis zur Neueröffnung müssen sich die Kunden noch etwas gedulden. Am 13. März soll es soweit sein, sagt Andreas Vetter. Vater und Sohn werden in dem Geschäft ebenso sein wie die beiden Mitarbeiterinnen, die mit umgezogen sind.

Was aus dem bisherigen Geschäft wird, das ist noch offen. Familie Heinrich ist sehr daran gelegen, dass wieder ein Gewerbetreibender in die Räume zieht und die Tradition des Heinrich-Konsums vielleicht mit einem neuen Sortiment bald fortsetzt.

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