merken
Sport

Abpfiff - der Sporttag im Überblick

Die DSC-Volleyballerinnen blicken von oben auf die Konkurrenz, ein Ex-Dynamo erinnert sich an die Zeit in Dresden und Julia Taubitz holt den nächsten Titel.

Der Sportmittwoch aus sächsischer Sicht: Die DSC-Frauen haben Grund zum Jubeln, Ex-Dynamo Peniel Mlapa übt Kritik und Julia Taubitz ist Deutschlands Sportlerin des Monats Januar.
Der Sportmittwoch aus sächsischer Sicht: Die DSC-Frauen haben Grund zum Jubeln, Ex-Dynamo Peniel Mlapa übt Kritik und Julia Taubitz ist Deutschlands Sportlerin des Monats Januar. © kairospress, Robert Michael, dpa

Rodeln: Weltmeisterin Taubitz ist Sportlerin des Monats

Nur vier Tage nach ihrem Triumph bei den Titelkämpfen am Königssee ist die 24 Jahre alte Oberwiesenthalerin Julia Taubitz bei der monatlichen Umfrage der Deutschen Sporthilfe zur Sportlerin des Monats gekürt worden. Dabei setzte sie sich gegen rein sächsische Konkurrenz durch - was vor allem für den Bob-Gesamt-Weltcupsieger Francesco Friedrich vor der Heim-WM in Altenberg eine ungewohnte, aber verschmerzbare Niederlage bedeutet.

Fußball: Ex-Dynamo-Stürmer rechnet mit den Fans ab

Peniel Mlapa kam während der Saison 2017/18 auf 21 Einsätze und vier Tore für Dynamo Dresden. Doch wirklich durchsetzen konnte er sich an der Elbe nicht. Das gelang erst in Venlo, wohin ihn die Schwarz-Gelben ausgeliehen hatten. Über die Niederlande kam der mittlerweile 29-Jährige schließlich zu Ittihad Kalba in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Dort ist Mlapa inzwischen sogar Kapitän und spricht nun über seine Zeit bei der SGD.

Arbeit und Bildung
Alles zum Berufsstart
Alles zum Berufsstart

Deine Ausbildung finden, die Lehre finanzieren, den Beruf fortführen - Hier bekommst Du Stellenangebote und Tipps in der Themenwelt Arbeit und Bildung.

Volleyball: Warum der DSC Tabellenführer ist

Am Dienstag gewannen die Dresdner Volleyballerinnen mit 3:1 gegen den VfB Suhl, was nach etwas mehr als zwei Jahren mal wieder zum Sprung an die Spitze der Bundesliga verhalf. Nun erklären Trainer und Spielerinnen, was hinter dem Erfolg steckt.

Handball: HC Elbflorenz verlängert mit Nationalspieler

Seit 2019 steht Mindaugas Dumcius beim HC Elbflorenz unter Vertrag - und der 25-jährige Litauer bleibt in Dresden. Der Handball-Zweitligist verlängerte mit dem Nationalspieler aus dem Baltikum bis zum 30. Juni 2023.

Manager Karsten Wöhler betonte in der Vereinsmitteilung, dass Dumcius "eine wichtige Stütze im rechten Rückraum geworden" sei, Trainer Rico Göde konkretisierte dieses Lob: "Im Angriff ist er sowohl im Wurf als auch in 1:1-Situationen stark und strahlt sehr viel Torgefahr aus. Aber auch in der Defensive ist er durch seine Körperlichkeit ein guter Zweikämpfer." Für Dumcius selbst war die Verlängerung keine schwere Entscheidung: "Wir sind, seit ich hier bin, stetig besser geworden und spielen gerade einen super Handball."

Dynamo: Talent Gollnack leihweise nach Tschechien

Zwar ist das Transferfenster in Deutschland seit vergangenem Montag geschlossen, doch Wechsel ins Ausland sind noch vereinzelt möglich. Das hat sich auch Fußball-Drittligist Dynamo Dresden zunutze gemacht und Simon Gollnack an seinen tschechischen Kooperationspartner FK Usti nad Labem verliehen. Der erst 19 Jahre alte Stürmer soll an der Seite des ebenfalls an seinen Heimatverein ausgeliehenen Vasil Kusej möglichst die Spielpraxis sammeln, die er bei den Schwarz-Gelben bislang nicht haben konnte.

Erzgebirge Aue: Ballas fällt gegen Hamburger SV aus

Fußball-Zweitligist FC Erzgebirge Aue muss im Heimspiel am Freitag (18.30 Uhr/Sky) gegen Tabellenführer Hamburger SV auf Florian Ballas verzichten. Der 28 Jahre alte Innenverteidiger fällt mit einem Muskelfaserriss im Oberschenkel aus. Die Verletzung hatte sich Ballas, der nach seinem Wechsel von Dynamo Dresden zu den Veilchen Leistungsträger des Teams von Trainer Dirk Schuster ist, bei der Auswärtsniederlage in Fürth zugezogen. Steve Breitkreuz und Dimitrij Nazarov stehen hingegen wieder zur Verfügung.

Regionalliga: Lok Leipzig bindet Trainer Civa

Der 1. FC Lok Leipzig hat den Vertrag mit seinem Sportdirektor und Cheftrainer Almedin Civa vorzeitig bis Juni 2023 verlängert. Wie der Fußball-Regionalligist am Mittwoch mitteilte, hat das Arbeitspapier für die 3. und 4. Liga Gültigkeit.

Civa wurde im Juli 2020 als Nachfolger von Wolfgang Wolf beim Leipziger Traditionsverein vorgestellt. In der durch die Corona-Pandemie unterbrochenen Saison rangiert der 1. FC Lok nach zwölf absolvierten Spielen mit 19 Punkten auf dem sechsten Tabellenplatz der Regionalliga Nordost.

Mehr zum Thema Sport