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Sport

Abpfiff - der Sporttag im Überblick

Deutsche Athleten jubeln in Altenberg über Titel, in Pokljuka ist die Stimmung dagegen auf dem Tiefpunkt. Und der Turnverband äußert sich zum Fall Frehse.

Der Sportfreitag aus sächsischer Sicht: In Altenberg feiern die deutschen Skeletonis einen WM-Doppelerfolg, die Biathleten müssen dagegen das schlechteste WM-Ergebnis aller Zeiten hinnehmen. Und der DTB äußert sich zum Fall Frehse.
Der Sportfreitag aus sächsischer Sicht: In Altenberg feiern die deutschen Skeletonis einen WM-Doppelerfolg, die Biathleten müssen dagegen das schlechteste WM-Ergebnis aller Zeiten hinnehmen. Und der DTB äußert sich zum Fall Frehse. © dpa

WM in Altenberg: Deutsche Skeletonis sind Spitze

Mit einem Urschrei quittierte Tina Hermann bei der Skeleton-WM in Altenberg ihren Titel-Hattrick, Jacqueline Lölling verharrte sekundenlang im Zielauslauf mit dem Blick nach unten auf ihrem Schlitten. Die 28 Jahre alte Hermann fing am Freitag mit einem starken Finallauf die in Führung liegende Lölling noch ab und holte ihr insgesamt viertes WM-Einzel-Gold seit 2016.

In dieser Goldspur fuhr auch Christopher Grotheer, der seinen Titel-Coup vom Vorjahr wiederholte: "Jawoll" brüllte der 28-Jährige heraus. Mit zwei Laufbestzeiten raste er noch am führenden Russen Alexander Tretjakow vorbei.

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Biathlon-WM: Die nächste deutsche Enttäuschung

Entsetzt vom eigenen desaströsen Auftritt übten die deutschen Biathleten nach dem schwächsten WM-Ergebnis ihrer Geschichte harte Kritik an sich selbst. "Das war alles schlecht heute", sagte Erik Lesser nach seinem indiskutablen 66. Platz im Sprint von Pokljuka. Der Thüringer verpasste damit sogar das Verfolgungsrennen am Sonntag, Olympiasieger Arnd Peiffer war als bester DSV-Skijäger auf Platz 36 ebenso chancenlos. Am Samstag sollen die Frauen um die Oberwiesenthalerin Denise Herrmann für eine Trendwende sorgen. Start des Sprints über 7,5 Kilometer ist 14.30 Uhr.

Fall Frehse: Verband prüft Lizenzentzug für Trainerin

Einen Tag nachdem die in die Kritik geratene Chemnitzer Turntrainerin den Deutschen Turnerbund (DTB) wegen bislang verwehrter Akteneinsicht kritisierte, hat das Nachrichtenmagazin Spiegel vorab Informationen aus einem Interview mit dem Verbandspräsidenten Alfons Hölzl veröffentlicht. Demnach strebt der DTB einen "Kulturwandel" und die Anhebung des Mindestalters im Seniorenbereich an. Hölzl erklärte außerdem, man prüfe den Entzug von Frehses Trainerlizenz.

Fußball: Regionalligisten beraten über Spielbetrieb

Vertreter der Vereine der Fußball-Regionalliga Nordost haben sich am Freitag zu einer Videokonferenz zusammengefunden, um über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise zu beraten. Wie Spielleiter Wilfried Riemer erklärte, sei unter den derzeitigen Gegebenheiten eine Umsetzung der Halbserie das Ziel. „Wenn wir die Halbserie im März/April beginnen und spätestens im Juni beenden können, dann sind wir gut und können uns glücklich schätzen“, so Riemer.

Die Klubs sollen mittels Fragebögen in die Organisation der restlichen Saison einbezogen werden. Auch eine Modifizierung der Abstiegsregelung sei diskutiert worden, eine Entscheidung dazu steht aber noch aus.

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