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Sport

Abpfiff - der Sporttag im Überblick

In Chemnitz turnten sie zusammen, über ihre Trainerin haben Sophie Scheder und Pauline Schäfer aber andere Ansichten - und ein Leipziger wechselt die Borussia.

Der Sportmontag aus sächsischer Sicht: Sophie Scheder und Pauline Schäfer haben das Training von Gabriele Frehse unterschiedlich erlebt, Marco Rose geht zum BVB und in Zwickau füllen Geister das Stadion.
Der Sportmontag aus sächsischer Sicht: Sophie Scheder und Pauline Schäfer haben das Training von Gabriele Frehse unterschiedlich erlebt, Marco Rose geht zum BVB und in Zwickau füllen Geister das Stadion. © kairospress, dpa, Twitter/FSV Zw

Turnen: Jetzt spricht Sophie Scheder

Sie gewann bei den Olympischen Spielen von Rio 2016 die Bronzemedaille am Stufenbarren und trainiert inzwischen seit 13 Jahren in Chemnitz. Die Vorwürfe gegen ihre Trainerin Gabriele Frehse, die unter anderem Scheders ehemalige Teamkollegin Pauline Schäfer erhoben hat, kann die 24-Jährige nicht bestätigen. Im exklusiven Interview mit sächsische.de spricht Scheder außerdem über ihre Trainingsmotivation, den Austausch mit dem Rechtsanwaltsbüro des Deutschen Turnerbundes und ihre Zukunftspläne.

Dynamo in Zwickau: Geister müssen zusammenrücken

Am Samstag startete der FSV Zwickau als dritter Verein der Dritten Liga mit dem Verkauf von Geistertickets. Erhältlich sind diese für das nächste Heimspiel der Schwäne, die dann auf Dynamo Dresden treffen. Dort hatte es im Dezember für den Auftritt im DFB-Pokal gegen Darmstadt die erste derartige Aktion in dieser Spielzeit gegeben. Aufsteiger Türkgücü München hatte für sein Heimspiel gegen die SGD einen ähnlichen Versuch gestartet, hatte dabei aber mit dem Protest des Dresdner Anhangs zu kämpfen. In Zwickau läuft die Aktion deutlich erfolgreicher. Am Montag meldete der FSV zwar "Ausverkauft", bietet aber weiter Karten an.

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Borussia wechsle dich: Leipziger Rose geht nach Dortmund

Am Rosenmontag hat Marco Rose endlich für klare Verhältnisse gesorgt. Der Trainer von Borussia Mönchengladbach verlässt seinen Klub vorzeitig zum Saisonende und wird vom 1. Juli an neuer Chefcoach bei Borussia Dortmund. Der gebürtige Leipziger hatte sich zuletzt ausweichend zu seinen Zukunftsplänen geäußert. Nun soll er beim BVB die Sehnsucht nach einem Typen wie Jürgen Klopp stillen.

Bob-WM: Die Männer hinter Friedrichs Triumph

Alle reden über den Rekordweltmeister Francesco Friedrich. Doch es gibt auch drei Männer - und damit sind nicht die Anschieber des 30-Jährigen gemeint - ohne die seine Erfolge in Altenberg unmöglich wären. Wer die drei Männer sind, lesen Sie hier.

Champions League: RB muss auf Forsberg verzichten

Beim Heimspiel in Budapest will RB Leipzig den ersten Schritt in Richtung Viertelfinale der Champions League machen. Die Roten Bulle tragen in der ungarischen Hauptstadt am Dienstag aufgrund der deutschen Corona-Einschränkungen ihr Achtelfinal-Hinspiel gegen den FC Liverpool aus.

Obwohl der von Jürgen Klopp trainierte englische Fußball-Meister zuletzt drei Niederlagen in Serie kassiert hat, sieht RB-Trainer Julian Nagelsmann Leipzig nicht als Favoriten. "Es wird an der Tagesform liegen. Wir brauchen einen Top-Tag, um auf Augenhöhe zu sein", sagte der 33-Jährige. Spielmacher Emil Forsberg laboriert noch immer an Knieproblemen und trat die Reise nach Budapest nicht mit an.

Kugelstoßen: Schwanitz träumt vom Olympia-Podium

Ex-Weltmeisterin Christina Schwanitz will international weiter vorne mitmischen. "Ich bin überzeugt, dass ich als Mama in der Weltspitze unterwegs sein kann", sagte die 35 Jahre alte Kugelstoßerin vom LV 90 Erzgebirge und Mutter von Zwillingen im Interview mit dem Kicker. Auch eine Medaille bei den Olympischen Spielen vom 23. Juli bis 8. August in Tokio hält die gebürtige Dresdnerin für möglich. "Ein Platz auf dem Podium wäre schon sehr schön", sagte die Olympia-Sechste von 2016. Nach anderthalbjähriger Wettkampfpause wegen einer Knie-Operation und eines Bandscheibenvorfalls hatte sich Schwanitz im Januar mit 19,11 Metern in der Weltelite zurückgemeldet.

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