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Sport

Abpfiff - der Sporttag im Überblick

Sachsens Vereinen laufen die Mitglieder davon, Eiskunstläuferin Savchenko denkt an ein Comeback und RB-Trainer Nagelsmann stichelt gegen Klopp.

Die Protagonisten des Tages: Arnd Peiffer gewinnt Silber bei der Biathlon-WM, Julian Nagelsmann denkt an ein Wunder und Aljona Savchenko will mit Bruno Massot noch mal zu Olympia.
Die Protagonisten des Tages: Arnd Peiffer gewinnt Silber bei der Biathlon-WM, Julian Nagelsmann denkt an ein Wunder und Aljona Savchenko will mit Bruno Massot noch mal zu Olympia. © dpa

Corona: Landessportbund meldet Mitgliederschwund

Die Auswirkungen der Pandemie bekommen auch die sächsischen Sportvereine zu spüren. Das hat die Mitgliederbestandserhebung des Landessportbundes Sachsen (LSB) ergeben. Zum Ende des Vorjahres gab es insgesamt 20.000 Vereinsaustritte. Zum 1. Januar waren demnach noch 656.189 Mitglieder in 4.436 Vereinen (ein Minus von 11) registriert. Bei dem Mitgliederverlust entfallen rund 13.000 auf die Gruppe der bis 14-Jährigen. „Das kann nicht gut sein“, sagt LSB-Generalsekretär Christian Dahms im großen Sächsische.de-Interview über die Corona-Folgen und seinen Wunsch, was jetzt passieren muss.

Eiskunstlaufen: Savchenko plant Comeback für Olympia

Eiskunstlauf-Olympiasiegerin Aljona Savchenko denkt an ein überraschendes Comeback mit ihrem Gold-Partner Bruno Massot. „Ich würde sehr gern bei den Olympischen Spielen 2022 in Peking noch laufen“, sagte die 37-Jährige der Sport-Bild. Mit ihrem fünf Jahre jüngeren Partner hat sie inzwischen schon wieder geübt, um sich für eine Fernsehshow in Form zu bringen. „Beim Training haben wir gemerkt: Es ist alles da! Ich würde mich freuen, wenn es klappt. Das wäre noch ein Traum, der in Erfüllung ginge. Wir haben nichts zu verlieren, da wir schon Olympia-Gold haben. So wäre Olympia 2022 ein reiner Genuss.“ Was ihr früherer Trainer davon hält, lesen Sie hier.

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Biathlon: Deutsches Team holt die erste Medaille

Olympiasieger Arnd Peiffer hat den deutschen Biathleten bei der WM in Pokljuka die ersehnte erste Medaille beschert. Der 33 Jahre alte Ex-Weltmeister aus Clausthal-Zellerfeld blieb im Einzel über 20 km fehlerfrei und schnappte sich mit 16,9 Sekunden Rückstand auf den Norweger Sturla Holm Lägreid Silber. Peiffer beendete damit im siebten Rennen den deutschen Medaillenfluch, länger hatte der Deutsche Skiverband bei einer WM noch nie auf die erste Medaille warten müssen.

Leichtathletik: Vetter ist Sportsoldat des Jahres

Speerwerfer Johannes Vetter aus Dresden ist zum Sportsoldaten des Jahres 2020 gewählt worden. Der Preis wurde dem Ex-Weltmeister am Mittwoch von der Wehrbeauftragten des Deutschen Bundestages, Eva Högl, überreicht. "Es ist eine tolle Auszeichnung. Dass nur die Sportsoldatinnen und Sportsoldaten gewählt haben ist natürlich eine große Ehre für mich", sagte der 27-Jährige. Seine Einstellung im letzten Jahr befeuere ihn. "Dass ich sportlich gesehen nicht den Kopf habe hängen lassen, sondern weitergemacht habe. Das gibt auch Motivation für dieses Jahr", sagte er. Vetter hatte im vergangenen Jahr seinen deutschen Rekord auf 97,76 Meter verbessert und damit den Weltrekord knapp verpasst.

Fußball: RB glaubt an ein Wunder in Liverpool

Nach der Niederlage im ersten Teil des Duells mit Welttrainer Jürgen Klopp gab sich Julian Nagelsmann betont bissig. „Am Ende hat der Gewinner recht“, sagte der Coach des Fußball-Bundesligisten RB Leipzig trotzig in Richtung seines Kollegen vom FC Liverpool. Während Klopp nach dem 2:0 im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League in Budapest schwärmte, seine Mannschaft habe „auf alles eine Antwort und die meiste Zeit die Kontrolle über das Spiel“ gehabt, war Nagelsmann anderer Ansicht: „Wir haben uns Respekt beim Gegner erarbeitet. Wir waren ganz bestimmt nicht schlechter – und schon gar nicht zwei Tore.“ Die Wahrheit liegt wohl in der Mitte.

Leichtathletik: Storl meldet sich aus Babypause zurück

Nach einer kurzen Babypause hat der zweimalige Kugelstoß-Weltmeister David Storl beim Hallen-Meeting in Torun/Polen mit Saisonbestleistung den dritten Platz belegt. Der 30-Jährige aus Leipzig kam am Mittwochabend beim Copernicus Cup, letzter Test vor den deutschen Meisterschaften am Wochenende in Dortmund, auf 20,59 Meter und musste sich Lokalmatador Michal Haratyk (21,47) sowie Tomas Stanek aus Tschechien (21,20) geschlagen geben. Storl hatte zuletzt beim Meeting in Rochlitz wegen der Geburt seines zweiten Kindes überstürzt abreisen müssen, beim Saisoneinstand aber dennoch gewonnen (20,18).

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