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Sport

Abpfiff - der Sporttag im Überblick

Gegen Turntrainerin Frehse wird ermittelt, RBs Linksverteidiger hatte bei Guardiola "sechs Monate Ferien" und Skispringer Freitag denkt nicht ans Aufhören.

Abpfiff 24.2.21
Foto: dpa (3)
Abpfiff 24.2.21 Foto: dpa (3) © dpa (3)

Verbände: Sport im Fokus von Öffnungsszenarien

In Offenen Briefen haben der Landessportbund Sachsen (LSB) und der Sächsische Fußball-Verband (SFV) von der sächsischen Regierung Perspektiven für den organisierten Sport in der Corona-Pandemie gefordert. "Die pandemiebedingten Einschränkungen des vereinsbasierten Sports zeigen inzwischen massive Auswirkungen. Der sächsische Sport muss zeitnah stärker in den Fokus von Öffnungsszenarien genommen werden, denn die momentane Entwicklung gefährdet seine Vielfalt und Diversität", heißt es im LSB-Schreiben.

Ähnlich sieht es der Sächsische Fußball-Verband. Präsident Hermann Winkler schrieb, der Vereinssport müsse mit seiner gesundheitlichen, sozialen und gesellschaftlichen Bedeutung bei der nächsten Diskussion um neue Lockerungen unbedingt Beachtung finden und dürfe nicht mehr als Teil des Problems, sondern endlich als Teil der Lösung betrachtet werden. Mehr dazu lesen Sie hier.

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Fall Frehse: Chemnitzer Staatsanwaltschaft ermittelt

Die Missbrauchsvorwürfe gegen die Chemnitzer Turn-Trainerin Gabriele Frehse beschäftigen auch die Justiz. Wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Chemnitz am Mittwoch bestätigte, läuft gegen die 60-Jährige und einen Arzt seit Dezember 2020 ein Ermittlungsverfahren, unter anderem wegen des Verdachts der Körperverletzung.

Auch der Sportausschuss des Deutschen Bundestages hat sich am Mittwoch mit dem Thema befasst unter dem Tagesordnungspunkt "Konsequenzen für Trainingsstrukturen aus den Vorkommnissen am OSP Sachsen/Bundesstützpunkt Chemnitz". Vom Olympiastützpunkt Chemnitz ist Frehse seit Dezember freigestellt.

RB Leipzig: Angeliño attackiert Guardiola

Ein stolzer Galizier vergisst offenbar nie. Und seine Zeit bei Manchester City muss bei Angeliño tiefe Wunden hinterlassen haben. So tief, dass der Profi von Fußball-Bundesligist RB Leipzig am Mittwoch ungewohnt offen und öffentlich mit Ex-Trainer Pep Guardiola abrechnete. "Es gibt einen großen Unterschied zwischen den beiden Trainern. Der eine hat mir Vertrauen gegeben und mich spielen lassen, der andere nicht. Man braucht Mut und Julian hatte ihn", sagte der spanische Verteidiger über Guardiola und seinen aktuellen Coach Julian Nagelsmann.

Bereits mit 13 Jahren war der 24-Jährige in die Jugend von City gewechselt. Nach zig Ausleihen fühlte er sich im Sommer 2019 endlich bereit für die Premier League - und bekam keine Chance. "Es hat mich gekillt. Selbstvertrauen ist alles und ich wurde nach zwei Testspielen beurteilt", erinnerte sich der Spanier. Zwei Monate habe er danach auf seine Chance warten müssen. In der Winterpause 2019/20 kam schließlich die Anfrage von RB und Angeliño ergriff die Chance. "Ich hatte bei Pep ja sechs Monate Ferien. Das will ich nicht noch einmal. Ich bin dankbar, dass ich hier in Leipzig so oft spielen darf", sagte der frühere U21-Nationalspieler.

Nordische Ski-WM: Freitag schaut nur zu

In Oberstdorf hat am Mittwoch die Nordische Ski-WM mit den ersten Langlauf-Qualifikationen begonnen - gut zehn Stunde vor der eigentlichen Eröffnungsfeier. Auch die Skispringer testeten die kleine Schanze bereits im Training. Doch während der Zweite der Weltcup-Gesamtwertung, Markus Eisenbichler, dabei dominierte, fehlte dort ein einstiger Siegspringer aus Sachsen. Der Auer Richard Freitag schaffte es in diesem Winter nur zu zwei Weltcupspringen, will den Traum von Olympia aber noch nicht aufgeben.

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