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Sport

Abpfiff - der Sporttag im Überblick

Eine Lausitzerin geht in der deutschen Frauen-Kombination voran, der CFC präsentiert seinen Sportchef und der HC Elbflorenz eine erstklassige Verstärkung.

Der Sportmontag aus sächsische Sicht: In Chemnitz stellt sich der neue Sportchef vor, Kombiniererin Jenny Nowak ist nach der WM-Premiere enttäuscht und Uwe Neuhaus ist nicht länger Bundesliga-Trainer.
Der Sportmontag aus sächsische Sicht: In Chemnitz stellt sich der neue Sportchef vor, Kombiniererin Jenny Nowak ist nach der WM-Premiere enttäuscht und Uwe Neuhaus ist nicht länger Bundesliga-Trainer. © dpa

Sohlanderin nach WM-Premiere unzufrieden

„Ich muss mich mit den Trainern beraten, was schief gelaufen ist in der Vorbereitung und was ich anders machen kann für die nächste Saison“, meinte Jenny Nowak nach der Premiere der Kombiniererinnen bei der Ski-WM in Oberstdorf. Die Lausitzerin strahlt trotz ihres enttäuschenden 18. Platzes Zuversicht und Selbstbewusstsein beim Blick in die Zukunft sie aus - und sie wird, das ist für Bundestrainer Klaus Edelmann klar, „auch weiterhin die Führungspersönlichkeit in der deutschen Frauen-Kombination sein“.

Ex-Dynamo nun auch Ex-Armine

Der Aufstiegsheld ist nicht mehr gut genug für den Abstiegskampf. Arminia Bielefeld hat am Montag aus heiterem Himmel seinen Trainer Uwe Neuhaus entlassen - trotz weiterhin vollkommen intakter Chancen auf den Klassenerhalt in der Fußball-Bundesliga. Die Nachfolge ist noch nicht offiziell geregelt, es verdichteten sich aber Hinweise auf den früheren DFB-Juniorentrainer Frank Kramer (48).

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Die Arminia hatte zwar fünf Spiele in Serie nicht gewonnen, dennoch kam die Trennung von Neuhaus, der vier Monate vor seinem Amtsantritt bei den Ostwestfalen bei Dynamo Dresden entlassen worden war, angesichts von Zeitpunkt und Tabellenstand überraschend. Bielefeld ist mit 18 Punkten Tabellen-16., punktgleich mit einem Nichtabstiegsplatz.

Erstklassige Verstärkung für zweitklassige Dresdner

Der HC Elbflorenz Dresden hat am Montag eine weitere Topverpflichtung für die Saison 2021/22 bekannt gegeben. Demnach kommt der 25-jährige Rene Zobel aus der ersten Bundesliga an die Elbe. Der Rückraumrechte ist im Moment noch für die HBW Balingen-Weilstetten aktiv. Ab dem 01.07.2021 wird der 1,97-Meter-große Linkshänder dann beim HC unter Vertrag stehen. Der Kontrakt gilt bis Sommer 2023.

Neuer CFC-Sportchef will hoch hinaus

Beim Anblick seiner neuen Arbeitsstätte hat Marc Arnold klare Visionen vor Augen. "Wenn man das Stadion hier so sieht, passt es nicht zur aktuellen Ligazugehörigkeit. Der CFC hat da andere Ambitionen", sagte der 50-Jährige. Der neue Geschäftsführer Sport des Chemnitzer FC soll mithelfen, den Club aus der Regionalliga zurück in den Profifußball zu führen.

"So schnell wie möglich, das aber mit großer kaufmännischer Sorgfalt - und genau dafür ist Marc Arnold bekannt", erklärte Vorstandschefin Romy Polster bei der Vorstellung des neuen Geschäftsführers am Montag. Arnold, der einst für Borussia Dortmund und Hertha BSC in der 1. Bundesliga spielte, machte sich später als Manager bei Eintracht Braunschweig einen Namen.

DHfK-Spielmacher Weber spielt um Olympia-Ticket

Philipp Weber ist als einziger Profi von Handball-Bundesligist SC DHfK Leipzig für die anstehende Olympia-Qualifikation nominiert worden. Der 28 Jahre alte Rückraumspieler zählt zum 19-köpfigen Aufgebot, das der Deutsche Handball-Bund (DHB) für das Turnier vom 12. bis 14. März in Berlin am Montag bekanntgab. Weber galt bei der WM im Januar als einer der wenigen Gewinner in der DHB-Auswahl.

Bei dem Turnier trifft Deutschland auf den WM-Zweiten Schweden, den EM-Vierten Slowenien und Afrika-Vertreter Algerien. Dabei werden zwei Tickets für die Sommerspiele in Tokio vergeben. Die deutsche Mannschaft trifft sich bereits am Samstagabend in Berlin.

"Menschenversuche" für Medaillen in der DDR

Ein mulmiges Gefühl beschlich Hans-Albrecht Kühne schon damals. Wenn er in den Keller des Forschungsinstituts für Körperkultur und Sport in Leipzig bestellt wurde, war es für den Hobby-Langstreckenläufer wie ein Gang "in die Unterwelt". Kühne war Anfang 20, Journalismus-Student und fühlte sich zunächst geehrt, der Deutschen Demokratischen Republik einen Dienst erweisen zu dürfen. Mittlerweile weiß er: In einem der dunkelsten Kapitel der deutschen Sportgeschichte opferte er seine Gesundheit als Versuchskaninchen für obskure, hochgradig menschenverachtende Doping-Feldversuche.

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