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Sport

Abpfiff - der Sporttag im Überblick

Reinhold Messner entdeckt das Internet und Rostock die Chance, Fans ins Stadion zu holen. Leipzigs Handballer planen den Umbruch, und Eric Frenzel hat Heimspiel.

Der Sport-Mittwoch und seine Hauptdarsteller. Berg-Ikone Reinhold Messner, Hansa Rostock (mit Trainer Jens Härtel), Handballer Niclas Pieczkowski und Kombinierer Eric Frenzel.
Der Sport-Mittwoch und seine Hauptdarsteller. Berg-Ikone Reinhold Messner, Hansa Rostock (mit Trainer Jens Härtel), Handballer Niclas Pieczkowski und Kombinierer Eric Frenzel. © dpa

Fußball: Dynamo-Gegner plant Heimspiel mit Fans

Das Gesundheitsministerium Mecklenburg-Vorpommerns hat der geplanten Rückkehr von Zuschauern zu den Spielen des Fußball-Drittligisten Hansa Rostock zugestimmt. Man werde dies der Landesregierung vorschlagen, hieß es am Mittwochabend. Der FC Hansa hatte dafür ein Hygienekonzept entwickelt, das vom örtlichen Gesundheitsamt bereits bestätigt wurde. Demnach sollen zum Spiel gegen den Halleschen FC an diesem Samstag 777 in Rostock lebende Dauerkartenbesitzer sowie Ticketinhaber von Hansa-Partnerfirmen in das Ostseestadion eingelassen werden. Voraussetzung für den Zutritt sollen negative Corona-Schnelltests sein. Bei weiteren Beratungen soll nun generell über Rostock als "Pilotstadt" beraten werden. Zuletzt hatte die Sieben-Tage-Inzidenz in Rostock bei 19 gelegen. Für ganz Mecklenburg-Vorpommern betrug der Wert 63,9, bundesweit 83,7.

Handball: Leipzigs nächster Spielmacher geht weg

Die Handballer des SC DHfK Leipzig treiben ihre Personalplanungen für die kommende Saison weiter voran. Rückraumspieler Niclas Pieczkowski den Verein DHfK zum Saisonende verlassen und sich Ligarivalen GWD Minden anschließen. Pieczkowski , der mit der deutschen Nationalmannschaft 2016 die Europameisterschaft gewann, ist nach dem zum SC Magdeburg wechselnden Philipp Weber der zweite Spielmacher, der den Verein verlässt. "Wir haben uns sehr intensive Gedanken zur Kaderplanung gemacht und sind zu dem Entschluss gekommen, den Vertrag von Niclas nicht zu verlängern. Wir haben jetzt die Chance, auf der Spielmacherposition einen neuen Impuls für die Mannschaft zu setzen", erklärt DHfK-Geschäftsführer Karsten Günther.

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Wenn Abenteuer auf Corona trifft: Berg-Ikone Messner und das Internet

Trotz Corona hat Reinhold Messner seine Auftritte vor Massenpublikum. Kürzlich begeisterte der 76-Jährige trotz aller Pandemie-Stopps mit seinem Programm „ÜberLeben“. Der Titel war mehrdeutig gedacht und erhält in Zeiten des ausgebremsten Alltags einen weiteren Sinn. Messner gab es allerdings nur im Internet. Gewohnt bild- und wortgewaltig agierte der Präsentations-Profi auf den Bildschirmen. Zudem war der gut vierstündige Auftritt angereichert mit drei Interview-Blöcken zu Beginn und am Ende sowie in der sonst üblichen Pause. Das bot als Ausgleich zum reduzierten Sehgenuss sogar einen informellen Mehrwert. Beteiligt daran: der Radebeuler Holger Fritzsche, Organisator der Vortragsreihe "Bilder der Erde". Wie es dazu kam und wie es jetzt weitergeht - hier der dritte und letzte Teil der Serie "Wenn Abenteuer auf Corona trifft".

Nordische Kombination: Frenzel freut sich aufs Heimspiel

Mit dem Weltcup-Finale in Klingenthal endet an diesem Wochenende die Saison für die Nordischen Kombinierer. Ursprünglich war der Abschluss in Schonach geplant, dort mangelt es jedoch an Schnee. Klingenthal sprang an - und Lokalmatador Eric Frenzel freut sich. "Ich glaube, es ist wichtig, nach der WM zum Abschluss noch einmal ein Weltcup-Wochenende zu haben. Ich freue mich auf jeden Fall drauf, habe mich auch noch einmal gut vorbereitet, und jetzt werden wir alles geben, um einen schönen Abschluss in der Heimat zu haben", sagt der Mann aus Geyer.

Fußball: RB-Leipzig-Trainer gratuliert "Lotoma Thäus"

Julian Nagelsmann hat vor dem 60. Geburtstag von Lothar Matthäus an diesem Sonntag ganz besondere Erinnerungen an den Weltmeister von 1990. "Ich habe als Kind immer gedacht, dass der Lotoma heißt und Thäus mit Nachnamen", erzählte Nagelsmann am Mittwoch: "Ich habe dann im Fanshop angerufen und gesagt, ich hätte gerne ein Trikot mit der Nummer 10 Lotoma. Bis dann irgendwann mein Bruder mir gesagt hat: Der heißt Lothar und mit Nachnamen Matthäus." Nagelsmann, der beim WM-Triumph der Nationalmannschaft in Italien vor 31 Jahren kurz vor seinem dritten Geburtstag stand, lobte zudem Matthäus' Arbeit als TV-Experte. "Es sind immer gute Gespräche mit ihm. Er hat immer eine gute starke Meinung", so Nagelsmann: "Ich freue mich, dass er 60 wird, bei guter Gesundheit ist und nach wie vor ausschaut wie 50 oder 45."

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