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Sport

Abpfiff - der Sporttag im Überblick

Kugelstoßerin Schwanitz zweifelt an Olympia, Sachsens bester Biathlet nennt Weltcupziel und in der Chemnitzer Turnaffäre gibt es Defizite des Verbandes.

Der Sportdonnerstag aus sächsischer Sicht: Christina Schwanitz kann sich Olympia-Austragung nicht vorstellen, Justus Strelow will unter die Top 60 und im Fall Frehse gibt es Gegenwind für den DTB.
Der Sportdonnerstag aus sächsischer Sicht: Christina Schwanitz kann sich Olympia-Austragung nicht vorstellen, Justus Strelow will unter die Top 60 und im Fall Frehse gibt es Gegenwind für den DTB. © dpa(2), Matthias Rietschel

Fall Frehse: Olympiastützpunkt kontert mit Gegenexpertise

Es ist kein Ende in Sicht, im Gegenteil: Der Streit um die suspendierte Chemnitzer Kunstturntrainerin Gabi Frehse, der von ehemaligen Athletinnen Beschimpfungen, überhartes Training und die Verabreichung von Medikamenten ohne ärztliche Absprache vorgeworfen werden, eskaliert weiter und geht in eine neue Runde. Der Olympiastützpunkt hat mit einer Gegenexpertise einen Kontrapunkt und mehrere Fragezeichen hinter den vom Deutschen Turner-Bund (DTB) initiierten Untersuchungsbericht gesetzt.

Sachsens bester Biathlet will unter die Top 60

Beim letzten Weltcup-Wochenende der Saison feiern gleich drei deutsche Biathleten ihr Debüt – neben Juliane Frühwirt (Tambach-Dietharz) und David Zobel (Partenkirchen) auch Justus Strelow aus Schmiedeberg. Der 24-Jährige hatte sich die Nominierung durch einen sechsten Platz im Gesamtklassement des zweitklassigen IBU-Cups erkämpft. „Der Weltcup ist aber eine ganz andere Nummer, allein schon durch die mediale Präsenz“, freut sich Strelow, der im Sprint am Freitag unter die besten 60 kommen will, um sich für den Verfolger zu qualifizieren.

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Kugelstoßerin Schwanitz zweifelt an Olympia

Die frühere Kugelstoß-Weltmeisterin Christina Schwanitz hat nach einer Vielzahl an Coronafällen im Zusammengang mit der Hallen-EM im polnischen Torun erneut Zweifel an der Austragung der Olympischen Sommerspiele in Tokio geäußert. "Ich stelle es mir sehr schwer vor, dass die Olympischen Spiele stattfinden. Denn meiner Meinung nach kann niemand die Verantwortung übernehmen zu sagen: Ich riskiere es, dass andere sich anstecken", sagte die 35-jährige Dresdnerin dem Deutschlandfunk.

Knapp zwei Wochen nach den Titelkämpfen in Torun ist die Zahl der Infektionen trotz eines angeblich weitreichenden Sicherheitskonzeptes auf über 50 aus mindestens sieben Nationen gestiegen. Auch der Deutsche Leichtathletik-Verband vermeldete sieben Fälle. Unter anderem machte Hochsprung-Europameister Mateusz Przybylko, der wie die anderen Fälle erst nach der Rückkehr positiv getestet worden war, seine Erkrankung öffentlich.

Erzgebirge Aue plagen Personalsorgen

Fußball-Zweitligist FC Erzgebirge Aue geht mit Personalsorgen in das Heimspiel am Samstag gegen den SV Sandhausen. Neben Philipp Riese, Malcolm Cacutalua und Fabian Kalig (alle langzeitverletzt) fehlen auch Louis Samson (Gelb-Rot-Sperre), Clemens Fandrich, Ben Zolinski und Niklas Jeck (alle in Quarantäne). Fraglich ist zudem der Einsatz von Abwehrchef Sören Gonther, der sich bei der 1:4-Auswärtsniederlage in Darmstadt am rechten Fuß verletzt hatte. Gonther ist am Donnerstag genauso wie Florian Ballas nach Adduktorenproblemen wieder in das Training eingestiegen.

Dynamos Spiel gegen die Löwen kostenlos

Das Topspiel der 3. Fußball-Liga zwischen dem TSV 1860 München und der SG Dynamo Dresden wird frei empfangbar übertragen. Das teilte Rechte-Inhaber "MagentaSport" am Donnerstag mit. Über die Partie des Tabellenvierten gegen den Spitzenreiter wird am Montag von 18.30 Uhr auf der Magenta-Plattform und auf Facebook live berichtet. Anstoß ist 19.00 Uhr. "Ich erwarte ein offenes Spiel, weil Dresden nicht mauert, weil sie auch Fußball spielen wollen. Ich traue Sechzig aber durchaus die Rolle des Spielverderbers zu", sagte der Magenta-Experte und frühere 1860-Trainer Rudi Bommer.

Synchroneiskunstlauf plant Einmaliges

Der "Cup of Dresden" war im vergangenen Jahr eine der letzten Sportveranstaltungen, bei denen Zuschauer dabei waren. Und auch im Internet wurde der Wettkampf gut angenommen, mehr als 10.000 Zuschauer waren via Livestream dabei. Und weil die Synchroneiskunstläufer auch in diesem Jahr nicht auf ihren Contest verzichten wollen, haben die hiesigen Veranstalter ein global einmaliges Event auf die Beine gestellt.

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