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Sport

Abpfiff - der Sporttag im Überblick

"Mega-Grenzerfahrung" nach Rücktritt für Christiane Reppe, Erzgebirge Aue bindet vier Profis, Verletzungspech beim SC DHfK Leipzig und Zuschauer beim HC Elbflorenz.

Protagonisten des Sport-Donnerstags: Jacqueline Quade kommt zum DSC, Christiane Reppe schwimmt um Lanzarote, Sören Gonther bleibt in Aue und Johannes Vetter verzichtet auf Meisterehren.
Protagonisten des Sport-Donnerstags: Jacqueline Quade kommt zum DSC, Christiane Reppe schwimmt um Lanzarote, Sören Gonther bleibt in Aue und Johannes Vetter verzichtet auf Meisterehren. © DSC, dpa (3)

Christiane Reppe macht "Mega-Grenzerfahrung"

Erst Mitte Mai hatte Christiane Reppe exklusiv auf saechsische.de ihren sofortigen Rücktritt vom Leistungssport erklärt. Das hindert die 33-jährige Paralympics-Siegerin allerdings nicht daran, weiter ihre sportlichen Grenzen auszuloten und gar zu verschieben. Am letzten Mai-Wochenende schwamm Reppe in Lanzarote sage und schreibe 27 Kilometer im freien Gewässer – in neun Stunden und15 Minuten. Warum sie diese Quälerei auf sich genommen hat, erklärt die Dresdnerin hier.

Erzgebirge Aue verlängert mit Ex-Dynamo

Fußball-Zweitligist FC Erzgebirge Aue hat mit Anthony Barylla, Soufiane Messeguem und Ramzi Ferjani seine ersten drei Neuzugänge für die kommende Saison präsentiert. Außenverteidiger Barylla wechselt vom Drittligisten 1. FC Saarbrücken zu den Veilchen, Mittelfeldspieler Messeguem kommt von der zweiten Mannschaft des VfL Wolfsburg. Innenverteidiger Ferjani, der im Nachwuchsleistungszentrum von Borussia Dortmund ausgebildet wurde, spielte zuletzt beim FC Nitra in der Slowakei. Alle drei Profis unterschrieben Verträge bis zum 30. Juni 2024.

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Außerdem gab der Club die Vertragsverlängerung mit Sören Gonther bekannt. Der 34 Jahre alte Abwehrspieler und frühere Kapitän des Erzrivalen Dynamo Dresden unterschrieb einen neuen Kontrakt bis zum 30. Juni 2023.

Dresdner Volleyballerinnen holen US-Amerikanerin

Der deutsche Volleyball-Meister Dresdner SC verstärkt sich für die kommende Saison mit Jacqueline Quade aus den USA. Wie der Verein bei einem virtuellen Pressegespräch verkündete, unterschreibt die 23-Jährige einen Vertrag für ein Jahr. Die aus Fort Wayne/Indiana stammende Außenangreiferin soll die Lücke schließen, die der Wechsel von Kapitänin Lena Stigrot nach Italien gerissen hat.

Verletzungspech bei Leipziger Handballern

Die Bundesliga-Handballer des SC DHfK Leipzig haben den 24:21-Heimsieg gegen GWD Minden am Mittwochabend teuer bezahlen müssen. Wie eine MRT-Diagnostik am Universitätsklinikum Leipzig ergab, hat sich Rechtsaußen Patrick Wiesmach (31) eine Bauchmuskelverletzung zugezogen, die für ihn höchstwahrscheinlich das vorzeitige Saisonende bedeutet. Am Sonntag steht für die Leipziger das nächste Heimspiel an. Gegen den Bergischen HC sind dann bis zu 1.500 Zuschauer zugelassen.

Speerwerfer Vetter verzichtet auf deutsche Meisterschaft

Der deutsche Speerwurf-Rekordler Johannes Vetter hat seinen Start bei den deutschen Meisterschaften der Leichtathleten in Braunschweig abgesagt. Wie sein Management am Mittwoch mitteilte, verzichtet er wegen einer "diffusen Muskelverletzung" auf die Teilnahme am Titelkampf. "Es besteht für mich kein Grund, nervös zu werden", sagte der 28 Jahre alte WM-Dritte aus Offenburg. "Die Untersuchungen zeigen Flüssigkeitseinlagerungen. Olympia ist im Fokus, und wir bleiben daher vorsichtig."

HC Elbflorenz beendet Saison vor Zuschauern

Handball-Zweitligist HC Elbflorenz Dresden wird seine letzten beiden Heimspiele vor Zuschauern austragen können. Bei den Partien am 13. Juni gegen den HSV Hamburg sowie sieben Tage später gegen die SG BBM Bietigheim dürfen jeweils 956 Zuschauer ihr Team unterstützen, teilte der Verein am Donnerstag mit.

Eislöwen äußern sich zu DEL-Entscheidung

Die Dresdner Eislöwen prüfen Schritte gegen eine Entscheidung der Deutschen Eishockey Liga. Die Ligagesellschaft hat den sächsischen Zweitligisten nicht für einen möglichen sportlichen Aufstieg in die DEL zur Saison 2022/2023 berücksichtigt. Wie die Dresdner am Donnerstag mitteilten, wurden die eingereichten Lizenzunterlagen aufgrund einer verpassten Frist abgelehnt. Die Unterlagen seien sowohl per E-Mail als auch per Post versendet worden. Die Hinterlegung einer Sicherheitsleistung der Dresdner in Höhe in Höhe von 816.000 Euro wurde von der DEL dagegen bestätigt.

Allerdings sei der "formlose Antrag, im Falle der Meisterschaft, in der kommenden Saison dann zur Spielzeit 2022/2023 in der DEL spielen zu wollen, offenbar nicht angekommen", erklärte Eislöwen-Geschäftsführer Maik Walsdorf am Donnerstag in einer Vereinsmitteilung. "Wir prüfen weitere Schritte gegen die Entscheidung der DEL."

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