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Ackermann holt ersten Vuelta-Etappensieg

Der deutsche Radprofi rückt in Spanien nach einem Jury-Entscheid noch auf Platz eins vor, da die Rennkommissare den eigentlichen Gewinner zurückversetzen.

Pascal Ackermann freut sich nachträglich über seinen ersten Etappenerfolg bei der Spanien-Radrundfahrt.
Pascal Ackermann freut sich nachträglich über seinen ersten Etappenerfolg bei der Spanien-Radrundfahrt. © dpa/Marco Alpozzi

Aguilar de Campoo. Erst geärgert, dann doch noch belohnt: Pascal Ackermann ist nachträglich zum Gewinner der 9. Etappe bei der Vuelta der Radprofis gekürt worden. Der Deutsche profitierte am Donnerstag nach 157,7 Kilometern von Castrillo del Val nach Aguilar de Campoo von einer Zurückversetzung des Iren Sam Bennett, der seinen 50. Profi-Erfolg später aufgrund eines Schulterchecks im Schlussspurt aberkannt bekam. Auf Rang zwei landete der Belgier Gerben Thijssen. Dritter wurde der Deutsche Max Kanter.

Ackermann hatte beim Überfahren der Ziellinie zunächst enttäuscht auf seinen Lenker geschlagen. Seine Bora-hansgrohe-Teamkollegen hatten ihn vorher auf den letzten zwei Kilometern in eine ideale Position gebracht, bevor ihn Bennett doch noch überholte. Durch die nachträgliche Korrektur hat Ackermann nach den beiden Giro-d'Italia-Tagessiegen von 2019 jetzt auch erstmals eine Vuelta-Etappe für sich entschieden.  

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