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Sport

Altenbergs Bobbahn öffnet am Wochenende für Läufer

Kraft, Ausdauer und Wille – das sind die Schlagworte für ein besonderes Rennen. Beim Bobrun geht es auf dem letzten Kilometer den Eiskanal aufwärts.

Im Eiskanal nach oben: Das ist die Herausforderung beim Bobrun.
Im Eiskanal nach oben: Das ist die Herausforderung beim Bobrun. © PR-Agentur Sportwerk Events

Altenberg. Für Olympiasieger Francesco Friedrich und sein Team hat die Eis-Saison in dieser Woche in Winterberg begonnen. Auch wenn zunächst nur Materialtests anstehen, Bobfahren ist für den Rekordweltmeister aus Pirna immer noch das Schönste, viel besser als all das Athletiktraining. Doch eines ist auch klar: Ohne Top-Leistungen im Kraftraum, ohne Hürdensprünge und Sprints mit maximalem Tempo ist Weltklasse im Eiskanal mittlerweile unmöglich. Gerade auf den ersten 50 Metern am Start ist das Team Friedrich nahezu unschlagbar.

Auf der Heimbahn in Altenberg, die in anderthalb Wochen vereist wird, sind an diesem Sonntag allerdings noch ganz andere Fähigkeiten gefragt, neben Kraft zudem Ausdauer und vor allem Wille. Denn beim Bobrun über 8,8 Kilometer wartet am Ende eine besondere Herausforderung auf die Läufer: Die letzten 1,2 Kilometer führen im Eiskanal nach oben ins Ziel. Dort also, wo Friedrich und Co. sonst am Start stehen. Durchschnittliche Steigung: fast neun Prozent. In der Spitze sind es sogar 15 Prozent.

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Bei der Premiere des Bobruns im Vorjahr benötigte Max Betsch aus Leipzig für diesen letzten Abschnitt 6:25 Minuten und sicherte sich neben dem ersten Platz auch den Sieg in der Sonderwertung Bergziege. Los geht es am Sonntag um 10 Uhr – während Friedrich in Winterberg weiter Material testet. Nach dem Zweier steht dann der Vierer auf dem Programm. Was auch seinen Anschiebern ganz recht ist. Nicht dass noch jemand auf die Idee kommt und fragt, ob sie mitlaufen wollen. (SZ/-yer)

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