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Aogo bereut verbalen Fehltritt im TV

Nach dem Wirbel um eine rassistische Nachricht an Ex-Fußball-Nationalspieler Dennis Aogo bat dieser nun selbst um Verzeihung für eine Wortmeldung.

Dennis Aogo
Dennis Aogo © Archivbild/Peter Steffen/dpa

Berlin. Der frühere Fußball-Nationalspieler Dennis Aogo hat nur einen Tag nach dem Wirbel um eine rassistische Nachricht von Jens Lehmann an ihn selbst für einen verbalen Fehltritt um Entschuldigung gebeten. Der 34-Jährige bedauerte am Donnerstag, dass er als Experte des TV-Senders Sky am Dienstagabend den Ausdruck "Trainieren bis zum Vergasen" gebraucht hatte.

Der "Bild"-Zeitung sagte Aogo dazu: "Dieses Wort darf man selbstverständlich in überhaupt keinem Zusammenhang verwenden. Das war ein großer Fehler, ich kann mich dafür nur aufrichtig entschuldigen." Der frühere Profi war bei Sky im Rahmen der Übertragung des Champions-League-Halbfinales tätig.

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Die Nationalsozialisten hatten während ihrer Herrschaft in Konzentrationslagern systematisch Millionen von Menschen in Gaskammern ermordet. Zuvor war Giftgas bereits im Ersten Weltkrieg eingesetzt worden.

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Daher gab es in den Sozialen Medien Kritik an Aogo. Dieser hatte zuvor die WhatsApp-Nachricht von Lehmann veröffentlicht, in der der ehemalige Nationaltorwart fragte: "Ist Dennis eigentlich euer quotenschwarzer?" Versehen war der Satz mit einem Lach-Smiley vor dem Fragezeichen. Lehmann hatte daraufhin am Mittwoch seinen Aufsichtsratsposten beim Bundesligisten Hertha BSC verloren. Sky und Sport1 kündigten an, den 51-Jährigen nicht mehr als Gast in ihre Fernsehsendungen einladen zu wollen. (dpa)

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