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Bahnrad: Trainerlegende Salzwedel gestorben

Der gebürtige Schmalkaldener war zuerst in der DDR erfolgreich, führte dann vor allem britische Fahrer an die Weltspitze. Nun starb er mit 64 Jahren.

Der Radsport trauert um einen der erfolgreichsten Trainer der Welt.
Der Radsport trauert um einen der erfolgreichsten Trainer der Welt. © Symbolbild: Sebastian Gollnow/dpa

Berlin. Heiko Salzwedel, einer der erfolgreichsten Radsport-Trainer der Welt, ist am Mittwoch im Alter von 64 Jahren in einem Berliner Krankenhaus gestorben. Das bestätigte am Donnerstag Lothar Heine, Bundesstützpunktleiter Radsport Cottbus/Frankfurt (Oder). Salzwedel hinterlässt eine Frau und zwei Kinder.

Salzwedel begann seine Karriere in der DDR und gewann 1989 mit dem DDR-Vierer WM-Gold. Es folgten Stationen beim Bund Deutscher Radfahrer, als Nationaltrainer in Australien, Dänemark, Russland, der Schweiz und dreimal in verschiedenen Funktionen beim britischen Radsport-Verband.

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Hier führte der gebürtige Thüringer unter anderem Bradley Wiggins und den britischen Bahnvierer mehrfach zu Olympia-Gold. Seit Anfang 2018 arbeitete Salzwedel als Landestrainer beim Radsportverband Brandenburg.

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In den sozialen Netzwerken zeigten sich vieler seiner ehemaligen Weggefährten tief betroffen. «Mensch Heiko, das ist viel zu früh», bedauert Olympiasieger Olaf Pollack aus Kolkwitz. Der australische Olympiasieger Scott McGrory schrieb auf Facebook: «Heiko ist ein Coach für Ewigkeit. Er war eine Person, für die ich mir immer Zeit nehmen würde.» (dpa)

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